Elektronendichteuntersuchungen an der Methandi(triimido)sulfonsäure CH2{S(NtBu)2(NHtBu)}2, dem NR-Analogon zu H2C{S(O)2(OH)}2
✍ Scribed by Dirk Leusser; Bernhard Walfort; Dietmar Stalke
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2002
- Tongue
- English
- Weight
- 133 KB
- Volume
- 114
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Die erstmalige Synthese der Methandisulfons‰ure H 2 C{S(O) 2 (OH)} 2 liegt mehr als 160 Jahre zur¸ck. Seitdem ist diese au˚ergewˆhnlich starke S‰ure vorwiegend strukturanalytisch untersucht worden, da ihre Hydrate stabile Dihydroxoniumsalze [(H 3 O) 2 {(O 3 S) 2 CH 2 }] I mit starken Was-serstoffbr¸cken bilden. [3] Das Methandisulfonatdianion H 2 C(SO 3 ) 2 2À zeichnet sich durch sein Verhalten aus, in Metallsalzen unter Bildung von unendlich ausgedehnten Strukturen sowohl terminal als auch (O,O)-chelatisierend zu koordinieren. Diese beiden Vorz¸ge werden in neuen Ans‰tzen zum Kristall-Engineering genutzt. H 2 C(SO 3 ) 2 2À -Ionen dienen als molekulare S‰ulen zwischen zweidimensionalen Gallerien in ma˚geschneiderten wasserstoff-verbr¸ckten nanoporˆsen Materialien. Unser Ziel war es, alle sechs Sauerstoffatome in dieser fundamental wichtigen Verbindung isoelektronisch gegen NR-Gruppen zu ersetzen und auf diese Weise kohlenwasserstofflˆsliche Molek¸le anstelle von aggregierten Festkˆrperstrukturen zu erhalten. Wir berichten hier ¸ber das Dilithiummethandi(triimido
. Da in 2 drei unterschiedliche S-N-Bindungen an jedem Schwefel(vi)-Atom gefunden werden (eine formale S-N(H)R-Einfachbindung und zwei formale SNR-Doppelbindungen, von denen eine an einer intramolekularen Wasserstoffbr¸cke beteiligt ist), liegt hier ein ideales Referenzsystem f¸r die experimentelle Elektronendichteuntersuchung
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