## Abstract Prüfverfahren zur Ermittlung der Beständigkeit hochlegierter Cr‐Ni‐Stähle gegen Spannungsrißkorrosion – Vergleich der Aussagefähigkeit verschiedener Methoden – Übertragung auf die Praxis.
Elektrochemische Methode zur Untersuchung der Anfälligkeit korrosionsbeständiger Stähle für interkristalline Korrosion
✍ Scribed by V. Číhal; J. Fürychová; J. Kubelka
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Tongue
- German
- Weight
- 857 KB
- Volume
- 27
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird in Anknüpfung an die früher vorgeschlagene Methode zur elektrochemischen Prüfung der Anfälligkeit korrosionsbeständiger Stähle für interkristalline Korrosion eine potentiodynamische Polarisationsmethode auf dem Prinzip der Reaktivierung aus dem passiven Zustand ausgearbeitet. Diese Methode wurde an austenitischen Chromnickel‐und Chromnickelmolybdänstählen mit abgestuftem Kohlenstoffgehalt überprüft. Zur Überprüfung und Modifizierung der Empfindlichkeit der neuen Methode wurden gleichzeitig Prüfungen der interkristallinen Korrosion in einer Standardlösung in Gegenwart von Kupferspänen durchgeführt. Die Anfälligkeit der einzelnen Stähle für interkristalline Korrosion wurde aufgrund der dabei gefundenen Bereiche der interkristallinen Korrosion in Abhängigkeit von der Temperature und der Dauer der Sensibilisierung ‐ sogenannte Rollason‐Kurven ‐ beurteilt. Als optimales quantitatives Kriterium zur Beurteilung der Anfälligkeit erscheint das Verhältnis der Ladung bei der Reaktivierung zur Ladung im aktiven Bereich der Polarisationskurve (bei steigendem Potential), ausgedrückt in Prozent. Aufgrund eines Vergleichs mit den Ergebnissen in der Standardlösung kann von einem bestimmten Wert dieses Verhältnisses an (bei Chromnickelstählen z. B. ab 18%) mit Anfälligkeit für interkristalline Korrosion gerechnet werden. Die Empfindlichkeit der Methode kann für die einzelnen Typen der Stähle sowohl durch die Prüfbedingungen, vor allem Temperature und Potentialänderungsgeschwindigkeit, als auch durch die Auswahl oder die Modifikation der chemischen Zusammensetzung des Elektrolyten verändert werden.
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