Eisenoxydhydrat, das Gegengift des Arseniks
✍ Scribed by Buzorini,
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1835
- Weight
- 471 KB
- Volume
- 15
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-5490
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✦ Synopsis
Aus dem medicinischen Correspondeneblatt des wiirtembergirchen aretlichen Vereins Bd. V. No. 9. *) -Larenz H. ...., 2 4 Jahre alt, und dessen Mutter Justine R . . . . . ., beide ron Allmendingen, Oberamts Eningen, bc- barnen durch Helene S....., welche seit 8 Monaten mit dem ersteren rerheirathet und bereits auch so lange schwanger war, den 23. Xai 1. J. nnd die folgenden Tage in oerschiedenen Speisen und Getranken cvcifien Arsenik, jedoch stets in geringer Mange. Uebelkeit, Erbrechen, Dnrcbfall , Leibrcbrnemen etc. wareo die Folgen davon, ohne daB dieselben die Ursachen dieser krankhaften Erscheinuogen ahneten. Am 96. Mai tranken beide, etwa Vormittags 9 Uhr, von Beerdigung einer Leiche zortickkehrend, einen bei ihrer An-kunR schon bereiteten und mit Milch und Zacker gemisehten Xaffee, welchem die Helene S .. ... eine groCse Portion weifsen Araeniks beigemischt hatte. J m e n z H..... trank 3 bis 4 Unzen dea vergifteten Kaffees, als er Verdacht scbiipfte. Er batte denselben heirs, obne Beimischung Ton Brod genossen. Das Befragen seines Weibes, der weifse sandartige Prb'cipitat in dem Gefafse, die Weigerung seines Weibes von dem Kaffee zu geniehen, die vorangegangenen kranbhaften AnHlle bestatigten seinen Verdacht bis zur Gewifsheit. Er verwahrte sogleich den noch I. *) Wir beeilen u m , die Leser der Annalen mit diescm hochst intereasantea Actenstiick beltannt zu maclien , wclclier die ausgeaeichnete Wirkung des Eisenorydbydra& als Gegedgift gegen Araenih gens unzweifelhifr darthut. D. R Aneal. d. Phartn. XV. Bdr 3. ticlt.
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