Eisen als mehrfache Mischelektrode. I. Eliminationsprinzip der thermodynamisch möglichen Elektrodenreaktionen am Stoffsystem Metall/wäßrige Lösung. II. Prinzip der Auswahl des bestimmenden kathodischen Redoxvorgangs
✍ Scribed by Prof. Dr. T. Marković
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1967
- Tongue
- German
- Weight
- 613 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
MarkoviC: Eisen als mehrfache Mischelektrode 983 versprechend. Tafel 2 gibt zum Vergleich die Eigenschaften v( Schichten, die in iibersattigten und in im Gleichgewic -findlichen Losungen erhalten wurden. T a f e l 2 40 mm Phosphatieren bei 20' C Eiget iamn von Zinkphosphntschichten, hergestellt durch iiberslttigtes Bad im Gleichgewicht befindlichcs Bad 1 2 1 2 Korrosionsbestiindigkeit, nach dem Strahlversuch nach Akimov, min 15-25 15-30 3-6 1-3 Schichtgewicht, g/m2 10-23 15-30 8-12 10-15 Fe-Gehalt der Schicht, 010 2-3 2-2,5 4-5 4,5-5,5 Korrosionszahl 0,4-1,O 0,4-0,9 1,3-2,C 1,4-2,2 Kristallstruktur sehr fcinkornig sehr rauh feinkornig feinkiirnig 1 -Fluflstahlproben, geschmirgelt mit Schmirgelpapier 2 -Fluflstahlproben, gebeizt in 150laiger SchwefelsHure Obersattigte Phosphatierungsbader konnten bei Temperaturen zwischen + 40 und + 10' C mit Erfolg benutzt werden. Die maximalen Werte von CR werden bei 40' C nach 15 bis 20 min Phosphatieren erreicht, wahrend bei + 10" C 120 bis 150 min erforderlich sind. Es ist vielleicht interessant, dai3 bisher noch kein Phosphatierungsbad unter 16 bis 18' C verwendet wurde. Bei 25OC kann ein iibersattigtes Bad einen ganzen Tag lang gefahren werden, ohne da8 man Allralisieren mui3te. Ein ubersattigtes Bad, das anfangs 20 gil Zink enthalt, kann jle 1 ein Schichtgewicht von 20 bis 25 g liefern, d. h. dai3 etwa 1,s m2 Stahloberflache mit 10 bis 15 g/m2 Phosphat beschichtet werden, bevor eine Korrektur erforderlich ist. Auf Gruiid der niedrigeren Korrosionsgeschwiiidigkeit ist der Schlammanfall in den ubersattigten Badern geringer. Das Vcrfahren wurde in Bulgarien zum Patent angemeldet.