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Einwirkung vono-Xylylenbromid auf primäre, secundäre und tertiäre Amine

✍ Scribed by Scholtz, M.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1898
Weight
812 KB
Volume
31
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


friedigenderen Ergebiiissd, komrnt, wenil niaii fur dirse Derivate des sechawerthigen Schwefels s t e r e o c h e m i s c h r Erklarungen sucht und ob solche iiberhaupt zuliij..ip sind, dartiber werdrn weitere Versuche Aiifklarutig zu bringen habell.

Wiseciischaftl.-che~niscl~~~ Laboratorium. B r r l i n N., 1. Marz 1898.

79. M.

S c h o 1 t z : Einwirkung von o-Xylylenbromid auf primare, secundare und tertiare Amine. [Hitthriloug a m den1 cliemischcn Institnt der Univer-itxt Bresl au.] (Eingegangen n1n 26. Februar.) Vor langerer Zeit u ~~t e r s u c h t r ich die Einwirkong von Amnioniak auf 0-Xplylenbroinid 1) und f m d , dns-liierbei ids erstes Reactionsproduct ein Anlmoniuriibromid d r r Formel Br rntsteht. welchrs Lei weitrrrr Einwirkung \ 011 Ainnioniak bri hiiherer Temprratur in rint. Base C16H18N? iibergrht. Neuerdings liabe ich das Verhalten organischrr Bast.11 gegrn 0-Xj lylenbi omid eineni Studiiini unterzoxen und hipi bei nnmriitlich in Brzug auf die primaren urid secuudirw Aminc rinigr benwr krnsw erthe Beobachtungrn qm 11 cli t. n-S! l y l r i i b r o n l i d u n d p r i m a r e A m i n e . In Anbetracht d r r Leictitigkrit, mit wrlchrr sirh fiinfgliedrige 61ickatotf-Koblenstoft'-Rillqr bildeii u ~i d der grossen Reactionsfahigkeit drs o-Xyl) lenhiouiids l a s t sich vrrrnuthen, dnss dnsselbe auf primare -Anline nach der Gleicliung eiiiwirkrn wrrde , urn unter S ein beliebiges orginisches Radical zu rtr-tehen iat. Es wurdr demnach diese Reaction zur Rildung VOII am Stickstoff' substituirteii Derivaten des Dihydroisoindols oder Sylylcnimins fiihrerl. Die Rilduiig derartiger Imiiir wurde zuerst von L a d e nb 11 r q l ) durch Destillatiori d r r entsprechrndrn Lkminchlorhydrate hrrlwigrfiihrt. Die Rt~actinn zwischen o -Sylplrnbromid und Anilin I) Dirse Bericlite 24, 2 N ? . 2, Diese Betichte LS, 3100 und 20, 442. verlauft in der angegebenen Richtung, es entsteht i V -P h e n y l -D i hyd r o i s o i n d o l : Eine inerkwiirdige Verschiedenheit vom Anilin zeigt aber das o-Toluidin. Dieses giebt niit o-Xylylenbrornid kein Dih~.droisoindoldetivat, sondern es wirken 2 Mol. o-Toluidin auf 1 Mol. o-Xylylenbrornid ein oach der Gleichung: + 2HBr.

E+ lag nnlie, das Ausbleiben der Ringschlieasung, welche auch durch Aenderung des Mischungsverhaltnisses der beiden Substanzen nicht herbeigefiihrt werden konnte , auf den Einfluss der der Amidogruppe benarhbarten Methylgruppe zuriickzufiihren. War diese Annahrne richtig. so musste die Ring-cbliessung bei rn-und p-Toluidin ebenso leicht eintreten, wie beiin Anilin. Das ist in der T h a t der Fall: nz-und p-Toluidin reagirrn, in welchern Mengeiiverhaltniss sir auch a u f o-Xylylenbrornid einwilken rnogen, unter Bildung van m-bezw.


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