Einwirkung von salpetriger Säure auf Anethol
✍ Scribed by Toennies, Paul
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1880
- Weight
- 203 KB
- Volume
- 13
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Itaconsaureanhydrid noch Essigeaureanhydrid und eine Substanz, dereo Dampfe sebr &end wirken und dem Geruch nach an das Oxymetbylen erinnern'). Das krptallinische Produkt wurde 2 Ma1 aus Aether umkrystallisirt; es lost sich sehr wenig in kaltem Aether, in kochendem etwas mebr und scheidet sich aus einer solchen Losung bei freiwilliger Verdunstung in bis 4 mm langen, farblosen, durchsichtigen, rhombi-&en Prismen aus. Sein Schmelzpunkt liegt bei 68.5O. Mit Wasser iibergossen, lost sich diese Substenz sehr langsam. Reim Erhitzen unter Wasser schmilzt sie zu einern farhlosen Ode, welches sich beim Erkalten wieder in ein Krystallaggregat rerwandelt. Die wasserige Losung desselben g a b Itaconsaore vom Schmelzpunkte 162-163O. Bei gewiihnlichem Drucke rnit Zi n c k e ' s Thermometer destillirt, geht das Anhydrid bei 210O als eine wasserhelle Fliissigkeit iiber, die sich vor dern nach der gewohnlichen Methode dargestellten Citraconsaureanhydride durch Farb-und Geruchlosigkeit auszeichnet. Citraconsaureanhydrid siedet bei 21 2 O (corrigirt?).
Ich begnijge mich mit dem Mitgetheilten, d a eine weitere C'ntersuchung des Itacoast?ureanhydrids mit Recht A n s c h i i t z rind P e t r i zukommt, wie auch die Erbaltung des Anhydrids der Metaconsaure, welche Untersuchung sie sich in der letzten Mittheilung vorbehalten haben. I n meinem Laboratorium sind gegenwiirtig Arbeiten im Gange, die die Anhydride der Iso-und Terephtalsaure betreffen; auch hoffe ich mit furnarsaurem Silber bevsere Resultate zu erhalten, als die mit d e r freien Saure durch Einwirkung von Acetylchlorid erhaltenen sind.
M o s k a u , Universitltslaboratorium, 26. September.
454. P a u l
Toennies: Einwirknng von salpetriger Sanre anf Anethol. (Eingegangen am 12. Oktober.) Llisst man eine Losung von salpetrigsanrem Natron auf eine Losung von Anetbol in Eisessig einwirken, so erhalt man zwei Reaktionsprodukte. D a s eine ist ein Additionsprodukt von der Formel .OCH, 9 'C,H, N2 0 , C, H,.: und schliesst sich somit den von mir friiber 2, erwahnten Additionsprodukten yon J S , 0, zu ungesattigten Kohlenwasserstoffen an. Bei d e r Oxydation mit dem Chromsauregemisch entsteht Anissliure, cin 1 ) Dan Auftreten Lhnlicher Ltzentler Dilmpfe wmrde von mir aurh bei der Einwirkung von Acetylohlorid auf das Silberbalz der normalen Pyroweinsiiure beobachtet.
- Dieae Rerichte XI, 1511.
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sind stark glanzend mit stahlgrauer Farbe. Die Griisse der Krystalle ist iiur ganz winzig, indem die Flachen zum Theil nur eine Breite von 0.005-0.001 mm zeigten. -Von lnteresse ist es, dass die Krystalle vom Beryllium vollkommen holoEdrisch ansgebildet sind und zwar ganz iibereinstimmend an dem ron