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Einwirkung von Phosphorpentachlorid auf Trichlormilchsäure : Tetrachlorpropionylchlorid

✍ Scribed by Anschütz, Richard ;Haslam, Arthur R.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1889
Weight
163 KB
Volume
253
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Mittheilung aus dem chemischen Institut der Universitat Bonn.] Im Anschlufs an die Einwirkung des Phosphorpentachlorids auf Chloralid haben wir die Versuche von P i n n e r und B i s c h o f f+&) uber die Einwirkung von Phosphorpentachlorid auf Trichlormilchsaure wieder aufgenommen und hieran die Untersuchung der Einwirkung desselben Reagens auf Trichlormilchsiiureathylather geknupft. Es ist uns unter Anwendung der Methode der fractionirten Destillation unter vermindertem Druck ohne Schwierigkeit gelungen das Tetrachlorpropionsaurechlorid zu isoliren. P i n 11 e r und B i s c h o f f geben fur die Trichlormilchsaure den Schmelzpunkt 105 bis 110O an, wir fanden, dafs die von C. A. F. K a h 1 b a u m bezogene Trichlormilchsaure zwischen 115 und 118O schmolz. Die Trichlormilchsaure wurde rnit dem Doppelten der aquimolecularen Menge Phosphorpentachlorid gemischt und im Paraffinbad erwarmt. Die Reaction beginnt unter lebhafter Salzsaureentwicklnng bei 70" und ist in 5 bis 6 Stunden vollendet. Schliefslich wird die Tempe- ratnr auf 120 bis 130° gesteigert. Nachdem das entstandene Phosphoroxychlorid unter gewohnlicheni Druck abdestillirt war, wurde die Destillation unter stark vermindertem Druck fortgesetzt und eine unter etwa 12 nim Druck bei 140 bis 1420 siedende Flussigkeit erhalten, die bei der Analyse auf die Formel C3HC150 stirnniende Werthe ergab. Dasselbe Resultat wurde erhalten, als wir bei dieser Reaction die freie _-.____ *) Dime Annalen 119, 84.


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