Einige in Bezug auf den Schwefel unsymmetrische Homologe der Thiodiglycolsäure und der Sulfodiessigsäure
✍ Scribed by Lovén, J. M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1896
- Weight
- 252 KB
- Volume
- 29
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
reinigen sind. Die Krystalle schinelzen bei 82.50, sind in kalten~ Alkohol wenig, in heisvem in jedem Verhaltniss loslich. Selbst eine ziemlich verdiinnte alkoholische L h n g gesteht beim Erkalten breiartig. In warmem Wasser schmilzt der Ester und 16st sich nachher nicht unbetrachtlich ; beim Erkalten krystallisirt er i n langen biegsamen Nadeln atis.
Analyse : Ber. fur (Ca H5 OCOCHa CH2)2 S02.
Procente: S 12.03. Gef.
Wie ich in eiuer fruheren Mittheilung l) gezeigt babe, verhalten sich die Ester der Sulfodiessigshre und a-Sulfodipropionsaure in der Beziehung dem Acetessigester und Malonsaureester analog, dass sir austauschbare Wasserstotfatome enthalten, so dass durch successive Einwirkung von Natriumalkoholat und Halogetialkylen hohere Hornologe erhalten werden k6nnen.
Da in diesen Fallen nor solche Wasserstoffatome ausgetauscht werden, die a n Kohlenstoffatome gebundrn sind, welche zugleich zwei Saureradicale binden, so war eine derartige Reaction bei dem @-Sulfadipropionsaureester nicht zu erwarten, da dieser Carbonyl und Sulfurpl an rerschiedenen Kohlenstoffatomen gebunden enthalt. Trotzdem babe ich diesen Ester mit Natriumathylat und Jodiithyl in alkoholischer Losucg behandelt, indem ich die Miscbung auf 1200 in zugeschmolzenem Rohre bis zur neutralen Reaction erhitzte. Wie vorauszusehen war, hatte der Versuch nur negativen Erfolg, indem d r r griisste Theil des Esters unverandert zuriickgewonnen wurde.
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