Einige Beobachtungen an Thorium-Cer-Mischungen
✍ Scribed by Meyer, R. J. ;Anschütz, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1907
- Weight
- 518 KB
- Volume
- 40
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Gegenuber &om erwies sich das Syclocholesterina als vollsfkndig gesiittigt. Die S a1 k o w s kische Farbenreaktion lieferte es nicht mehr. Aus Allrohol krystallisierte es in diinnen Prismen, die beim Erhitzen im Schmelzpunktsrohrchen bei l l S o sinterten, aber erst bei 126-127O Tollstandig geschmolzen waren. Genau das gleiche eigentumliche Verhalten zeigt sich nun, wie D i e l s und A b d e r h a l d e n erwiihnen, beim ErGtzen des a-Cholestanols, und dies brachte mich zuerst auf die Vermutung, da13 beide Suhstanzen vielleicht identisch sein kiinnten. Auch alle anderen fiir das a-Cholestanol angegebenen Eigenschaften stinimen vollstandig mit denjenigen des BCyclocholesterinsa iiberein. Eine kleine Menge a-Cholestanol, das ich mir nach der Vorschrift von D i e l s nnd A b d e r h a l d e n bereitete, ergab mit Cyclocholesterin gemischt keine Anderung des Schmelzpunktes. Um die Identitat der beiden Produkte sicherzustellen, habe ich aus dem Gyclocholesterine dieselben Derivnte clargestellt, welche D i e l s und A b d e r h a l d e n fruher aus dem a-Cholestanol erhalten hatten, das Keton und das Benzoat. Auch hierbei habe ich zmei Verbindungen erhalten, die in Schmelzpunkt, Loslichkeit und Krystallform den Angaben von D i e l s und A b d e r h a l d e n entsprachen. Damit ist die Identitat des a-Cholestanols und des Cyclocholesterins erwiesen. Bus der vorliegenden Mitteilung ergibt sich also, dafi die Reduktioii des Cholesterins , die wegen des Vorkommens hydrierter Cholesterine im Organismus Interesse besitzt, auf chemischem Wege bisher iioch nicht gegluckt ist. 359. R. J. Meyer und A. Anschutz: Einige Beobachtungen an Thorium-Cer-Mischungen. (Eing. am 33.Mai 1907; vorgetr. in der Sitzg. vom 13.Mai von Hrn. R. J. Yeyer.) Durch die Untersuchungen von L e C h a t e l i e r und Boudouard'), -on N e r n s t und Bosea), sowie von R u b e n s 3 ) ist die theoretische Betmchtung der Lichtemission des A u e r -Strumpfes a d einen sicheren Boden gestellt worden. Ein eingehendes Studium der Energieverteilung im Spektrum des leuchtenden Gluhkijrpers hat gelehrt, daIj die hohe Lichtemission desselben eine Polge seiner spezifischen s e l e k t i v e n Strahlung ist, in dem Sinne, daB die, Energieabgahe im infraroten Gel) Le Chatelier und B o u d o u a r d , Compt. rend. 126, 1861 [1898].
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Ton M. BLINC und D. STC'CIS, Ljubljana (Jugoslawien) \*) ;\us dcni Cheniisclien Institut ,,Boris KidriE", Ljubljana, und dein Institut fiir Cheniie der Medizinischen Faknltat, Ljrihl jirna (Jugoslawien).