Einige Bemerkungen über die Beschaffenheit der Hautlipide
✍ Scribed by Holmes, A. W. ;Williams, S. B. A.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1965
- Weight
- 418 KB
- Volume
- 67
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Aus Abb. 5 geht hervor, dai3 Adipinsaure-diathylester die Wasserdampfdurchlassigkeit eines VaselinILanolin-Gemisches nur geringfugig erhoht. Auch der Adipinsaure-diester des normalen Decylalkohols zeigt keinen starkeren Effekt. Selbst die Einfuhrung einer Methylgruppe in die Adipinsaure bringt keine wesentliche Steigerung. Erst wenn in Form des Di-tetrahydrogeranylesters die alkoholische Komponente niit je zwei seitenstandigen Methylgruppen ausgestattet wird, kommt es zu einer ausgepragten Zunahme der Wasserdampfdurch-Iassigkeit der Salbengrundlage. die nunmehr sich ebenso verhalt wie ein Film von menschlichem Hautfett.
Die vorstehend mitgeteilten Messungen der Wasserdampfdurchlassigkeit von Basisfettstoffen auf menschlicher lebender Haut zeigen, dai3 der .auflockernde Effekt" zugesetzter methylverzweigter Verbindungen entscheidend durch deren chemische Struktur bestimmt wird. Die Abstufung des Wirkungsgrades der einzelnen Substanzen 1ai3t sich auch durch Bestimmung desjenigen prozentualen Anteils ermitteln, der als Zusatz zur Salbengrundlage die Wasserdampfdurchlassigkeit auf die gleiche Hohe steigert. wie sie einem Film aus menschlichem Hautfett entspricht.
Dic in Tab. 1 angegebenen prozentualen Zusatze zeigen die gleiche Abstufung. wie sie aus den vorstehenden Messungen zu erwarten ist. Ester mit nur einer methylverzweigten Komponente, wie z. B. Dihydrocitronellylmyristat und Geranyl-palmitat, erfordern Zusatze von 17 bis 18 Vo. Erheblich weniger. etwa 10 " ( 0 , benotigt man von Estern, in denen wie im Tetrahydrogeranyl-tetra- hydrogeraniat beide Komponenten methylverzweigt sind.
Geht man zu Dicarbonsaureestern iiber, so sinkt wie im Falle des Di-tetrahydrogeranyl-glutarats der erforderliche Zusatz auf 5Oh; tragt auch noch die Dicarbonsaure eine Methylverzweigung,
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