Diirch zufillige Umstznde wurde ich zur Oarstellung dieser noch fast unbekannten Verbindung beslirnmt , wid da sich inir dabei einiga Erscheinungen tlarboten, die nicht ohne Inleresse zu seyn scheinen , iind mehre Eigenschaflen dieser Verbindung kennen leliren, so theile ich meine Beobachtungen lrii
Einige Bemerkungen über das Chloranil
✍ Scribed by Wilh. Hofmann, Aug.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1844
- Weight
- 457 KB
- Volume
- 52
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
cler Allb-ia o f i b d i s . 55 aufser mir, vielfach auf ; ich weifs ilin mir bis jetzt kaum anders zu erkliiren, als durch die Annalnrie, daL dtls Knoblaucliol in Allium sativuin von Spuren von Senfol beglcilet sey , welches sich dann iin Producte der Destillation, mittelst der penetranten Uesclitlfferiheit seines Geruches, auf eine griitere Distanz wahrriehmbar zu inachen vermag, als diet h i i n Knohlauclidl d w Fall ist. Vielleiclit wird der weitere Verlauf meiner Arbeit iiber die Allylreihe Anlialtspunkte fir bealimmlere Beohachlungen in dieser Hinsicht liefern. Einige Bemerltungen iiber das Chloranil j yon Dr. Aug. Wilh. Hofitwrm, Assistent am chemisehen Laboratoriuin zu Gidaen. Bei seiiien Versuchen iiber die Einwirkung des Chlors aul' den Indigo, erhielt E rd ma n n *I unter den letzten Producteh dieser Reaction einen wasserstofffi.eien, kr yslallisirten Kiiryer, welchern er den Nalnen Chloranil beilegte. Dieser Stoff, nusgezeichnet durch eine Reihe bemerkenswerther Metamorphosen, welche er unter dein Einflusse fer Alkalien erlbidet, ist von Erdma ii ii sorgf'dltig studirt worden; aus seinen Versucheii ergab sich ah Ausdruck fur die Zusammensetzung des Chloranils die Forniel : c, c1, 0,. Derselbe Korper ist neuerdings der Ausgangspunkt einiger iiitcressanter Erorlerungen geworden, welclie La u r e ii t **) der Akademie zu Paris vorgelegt hat. Der Ansicht dieses Chemi-*) Journ. fiir prakt. Clieiti. Bd. XXII. S. 279. **) hmptes rendus T. XIX. Nr. 6. 5, 316. kers zu Folge ist das Aeqoivalent des Chloranils doppelt so grofs, seine Zusarnmenstellung mithin durch die Formel : c,2 CI4 0 4 dmustellen. Dic? Melhade, nach welcher Erd mann dtas Chloranil darstellle, ist umstandlich und nur wenig ergiebig. Er erhielt dasselbe nlmlich durch Einleiten eiries Chlorstromes in eine elkoholische Losung von Chlorisatin oder Bichlorisatin. Folgende Gleichung veranschaulicht den Uebergang des Chlorisatins in Chloranil. C,, 121 N 0, + 8 0 + 4Cl= C,? CI, 0, +4CO2 + NH3 + CIH.
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