Einige Anwendungen der Kernresonanz-Spektroskopie in der organischen Chemie
✍ Scribed by A. R. Katritzky
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 2010
- Weight
- 867 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2402
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✦ Synopsis
Einleitung Die grol3e Bedeutnng der kernmagnetischen Spektroskopie fur die organische Chemie ist heute allgemein anerkannt. Ein umfassender Oberblick kann auf dem verfiigbaren Raum nicht gegeben werden [l]. Nach einer kunen Einfiihrung so11 daher versucht werden, an Hand von Arbeiten, die der Verfasser und seine Mitarbeiter wiihrend der letzten Jahre in Cambridge durchgefihrt haben, die Arbeitsweise zu erlautern. 1. Qrundlagen der Methode Atomkerne mit ungeraden Atom-oder Massenzahlen besitzen magnetische Momente. Sie konnen 1, 11/, usw. betragen. Die Kernspins einiger Kerne zeigt Tab. 1. In einem magnetischen Feld fuhren diese Tabelle 1 Kernspins einiger Kerne Kerne um die Feldrichtung eine Prazessionsbewegung aus, deren Frequenz der Feldstiirke proportional ist. Diese sogenannte kernmagnetische Resonanzfrequenz ist in Magnetfeldern von etwa 10000 Gaul3 von der GroDenordnung 106 bis 108 Umdrehungen pro Sekunde Zunachst wurde angenommen, daD die Resonanzfrequenz eines bestimmten Kernes in einem bestimmten Feld konstant sei. In erster Niiherung trifft diese Annahme zu. Bei genauerer Betrachtung ist jedoch das Feld, das am Ort des Kernes wirksam wird, mit den angelegten Feld nicht identisch, da die Elektronen diamagnetisch abschirmen, und somit diese Abschirmung von der chemischen Umgebung abhiingt. Darauf (cis). 1) Nnch einem am 20.6. 1962 in1 Porschungszcntrum Adlershof der Deutwhen Akndemie der Wisnenschmft.cn m Brrlin gehnUenon Vortrg. uberaetzt, von Ernst Schmitz. Berlin. ' 1 Dle Btellnng diescr Wnssrrqtoffatoinr wird niit ,,P oder ,,t" bezeirhnrt.
- Far e1.i-verknllpfte Ringr sind iiiiiner aowohl axiale 81s nnch tiquatorink r-M~thyi-Kiinfnrm~tionen nioglich. -K , Enthlilt wnhrsehrinlirh * 10% drs rls-liquntnrialen Iroinpren. -*) 1 1 ~ 1 Methyl. -') eq = ilqnatnrinl. Die AiintirIlcke ,.cis" nnd .,truiis" flind fiir die Ringverkntipfung reserviert.
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## Abstract Die Metallorganische Chemie ist ein Teilgebiet der Chemie, welches zwischen der Organischen und der Anorganischen Chemie angesiedelt ist. Während die Organische Chemie definitionsgemäß die Chemie der Verbindungen des Kohlenstoffs ist und die Anorganische Chemie unter anderem die Chemie