Einführung in die Theorie der quantitativen Analyse. Von E. Fluck und M. Becke-Goehring; Verlag Theodor Steinkopff, Dresden 1977; 5. neu bearbeitet und ergänzte Auflage; 228 Seiten mit 56 Bildern und 42 Tabellen; Format L 7; Kld. 21,50 M
✍ Scribed by Rudolf Geyer
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 2010
- Weight
- 312 KB
- Volume
- 19
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2402
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✦ Synopsis
Weiterhin ist als Trend erkennbar, daIj die organische Elektrosynthese besondere Vorzuge fur die Modifizierung pharmazeutischer Produkte besitzt. So konnte von ungarischen Autoren ( E . Szebdnyi-Gyory ; V . Kovdcs-Xindler) gezeigt werden, daB man mit hoher Ausbeute das halogenierte Prostaglandin FZa durch anodische Substitution herstellen kann. Division 6: Korrosion und elektrochemische Obsrf lachenbehardlung Die meisten Beitrage befal3ten sich mit der Korrosion von Legierungen. Dauber hinaus wurden jedoch auch eine Vielzahl anderer Teilaspekte der Korrosions-und Korrosionsschutzforschung angesprochen. Trotz des zunehmenden Einsatzes spezieller niedriglegierter Stci'hle, sog. KT-Stahle, fur Gebaude, Brucken u.a. gibt es nach wie vor kein befiiedigendes Detailverstandnis ihrer besseren Korrosionsbestandigkeit relativ zu den gewohnlichen Baustahlen. Mikropotentialmessungen (Kovecses, W R ) souie Ring-Scheiben-Elektrodenmessungen und elektrodenoptische Untersuchungen (Forker, DDR) wiesun verstarkt auf die bedeutende Rolle der katalytischen Wirkung selektiv ankorrodierter KT-Stahloberflachen und der auf diesen aufwachsenden modifizierten Spinell-Oxiden fur die 0,-Reaktion hin. Leidheiser (USA) und andere zeigten, dalj die Aufklarung der Rolle des Kupfers als Legierungselement eine der wichtigsten Aufgaben im Hiiiblick auf die anzustrebende Entwicklung billiger, jedoch kupferarmer niedriglegierter KT-St,ahle ist. Eine grol3ere Anzahl von Beitsragen beschaftigte sich mit der Erscheinung der selektiven Korrosion von Legierungen, zu der Kolotyrkin (UdSSR) eine ausfuhrliche ifbersicht gab. I n Analogie zu bekannten elektronenoptischen Methoden zur Bestimmung der chemischen Zusammenset_zung von Oberflachenschichten auf Metallen stellte Prazak (CSSR) eine Methode vor, bei der der allmahliche Metallabtrag galvanostatisch erfolgt und die aufgelosten Spezies gamma-spektrometrisch bestimmt werden. Mehrere Beitrage befaBten sich unter den verschiedensten Gesichtspunkten mit Aluminium und seinen Legierungen. I m Zusammenhang mit dem moglichen Einsatz zur elektrochemischen Energieumwandlung untersuchten Drazic (SFRJ) den aktivierenden EinfluB von Ga, I n und TI sowie Loodmaa (UdSSR) den Einflulj von Hg und Ethanolzusatzen in u-aBrigen Losungen. Cikovic (SFRJ) begrundete die Moglichkeiten des Ersatzes von verzimten Materialien durch Al-Legierungen (z. B. AIMg) fur die Verpackung von Lebensmitteln, deren Vorteile geringe Dichte, niedrige Kosten, leichte Herstellbarkeit und keine Toxizitat sind. Die Anwendung optischer und elektronenoptischer Methoden in der Korrosions-und Passivitatsforschung weist eine zunehmende Tendenz auf. Landolt (Schweiz) vertrat dabei die Ansicht, daB die ESCA-Methode fur das Studium des chemischen Zustandes von Oberflachenschichten gut geeignet ist. Passivschichten auf Eisen wurden von Blondectu (Frankreich) mit Modulations-Reflexionsspektroskopie und von Cuhan (USA) ellipsometrisch untersucht. Eine Einschatzung der zum Teil widersprechenden und von bisherigen Erkenntnisseii abweichenden Ergebnisse ist z.Z. kaum moglich, da die theoretische Basis fur die Interpretation der optischen Daten noch wenig gesichert zu sein scheint. Dies betrifftvor allem SchluBfoleeruneen uber die Stochio-optisches (ellipsometrisch) Afcdell der Grenzflache fur das anodisrhe Schichtwachstum von Miiller (USA) heivorzuheben.
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