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Einfluß von Azoxybenzen auf mikrosomale Leberenzyme der Ratte

✍ Scribed by Plass, R. ;Lewerenz, H.-J. ;Ozierenski, B.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1988
Tongue
English
Weight
404 KB
Volume
32
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


Orale Verabreichungen von Azoxybenzen (0,25,50 und 100 mg/kg KM) iiber einen Zeitraum bis zu 7 Tagen bewirkten zit-und dosisabhiingig eine Abnahme des Gehalts an Cytochrom P-450 sowie eine Verringerung der Fiihigkeit zur Aminopynn-N-Demethylierung und Anilinhydroxylierung in den Lebermikrosomen miinnlicher und weiblicher Ratten. Bei beiden Geschlechtern traten Retardierungen der Korpermasseentwicklung und Erhohungen der relativen Lebermassen auf. Der Cytochrom b,-Gehalt der Mikrosomen war erhoht.

Ehleituag

Die Beeinflussung des mikrosomalen Biotransformationssystems der Leber ist fur den Metabolismus sowohl kiirpereigener wie auch kiirperfremder lipophiler Stoffe von Bedeutung. Wiihrend die Stimulierung dieses Enzymsystems oft mit einer gesteigerten, zur beschleunigten Eliminierung fiihrenden Umwandlung der aufgenommenen Substanz in Verbindung gebracht werden kann, ist bei einer Hemmung des Systems mit einer Iiingeren Verweildauer des Fremdstoffes und/oder seiner Metabolite sowie anderer lipophiler Stoffe zu rechnen. Deshalb sollte diesen inhibierenden Substanzen vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt werdem Zu ihnen gehiiren Verbindungen verschiedenster Stomtlassen [ 1-51. Der akarizide Wirkstoff Azoxybenzen offenbarte sich bei toxikologischen Untersuchungen mit Ratten als Hemmer des mikrosomalen Biotransformationssystems. Ober die Ergebnisse nach mehrmaliger Substanzapplikation und das anschlieknde Regenerierungsverhalten dieses Systems nach der Substanzgabe sol1 berichtet -werden.


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