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Einfluß von ammoniumchlorid und natriumbicarbonat auf die ausscheidung von schwefelkohlenstoff durch den harn

✍ Scribed by Vašák, V. ;Goto, S. ;Vaněček, M.


Book ID
104751474
Publisher
Springer-Verlag
Year
1964
Weight
773 KB
Volume
20
Category
Article
ISSN
0367-9977

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✦ Synopsis


In einer vorausgehenden Arbeit (1963) verfolgten wit bei Personen, die Schwefelkohlenstoffdi~mpfen ausgesetzt gewesen waren, im Harn die Anwesenheit der Stoffe, die eine positive, sog. Jodazidreaktion aufweisen. In diesem Zusammenhang haben wir auch die quantitativen Beziehungen zwischen der Menge yon CS2, der aus dem H a m mitte]s Stickstoff direkt (CS2-frei) und nach einer sauren Hydrolyse (CS 2gebunden) freigesetzt werden kann, festgestellt.

Nach einmMiger 8stfindiger Exposition in 50--200 #g CS2-Konzentrationen wurde der Schwefelkohlenstoff noch etwa 16--18 Std nach der Inhalationsbeendigung mit dem t{arn ausgeschieden, bei hSheren Konzentrationen ausnahmsweise auch noch nach 24 Std. Das Ausscheidungsmaximum wurde meistens am Ende der Exposition erreicht, in einigen F/~llen aber erst 2--4 Std sp£ter. Bei manchen Personen wurde in den ersten Harnanteilen, die in 2stiindigen Interva]len nach Expositionsbeginn gesammelt wurden, nur der freie Schwefelkohlenstoff festgestellt, bei anderen Personen fiberwog schon yon Anfang an der gebundene Schwefelkohlenstoff.

Auch wenn der Harn sofort verarbeitet wurde, damit nicht ein Verfltichtigen des freien CS 2 oder eine Aufspaltung des gebundenen CS 2 eintritt, war die festgestel]te Beziehung der beiden Bestandteile zueinander sehr veriinderlich, und aus dem Versuch an 18 Personen konnte keine eindeutige Schlul3fo]gerung gezogen werden. In manchen F£11en bemerkten wir jedoch, dab eine deutliche Ver£nderung im Ver-h~ltnis der beiden Bestandteile direkt in denjenigen Harnproben eintrat, die 2--4 Std nach dem Zeitpunkt abgenommen wurden, an dem die Versuchspersonen --w~hrend einer kurzen Pause bei 8st/indiger Exposition i gegessen batten.

Diese Beobachtung ffihrte uns zu der Annahme, dab die perorale Verabreichung mancher Substanzen oder eine geeignete DiRt das voraus-* Hygienisches Institut der medizinischen FakultEt der Universit~tt in Osaka (Japan).


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