Einfluß der Haftkräfte auf das Fließverhalten kohäsiver Schüttgüter
✍ Scribed by Prof. Dr.-Ing. Otto Molerus
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1978
- Tongue
- German
- Weight
- 164 KB
- Volume
- 50
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Uber eine Theorie der FlieBeigenschaften kohasiver Schiittgiiter hat der Autor in dieser Zeitschrift bereits in einer fruheren Arbeit berichtet [l]. Diese Theorie stellt in Rechnung, daB ein Schiittgut aus Partikeln endlicher Abmessungen aufgebaut ist, wobei die Partikeln untereinander in im Vergleich zu ihrer Oberflache so geringen Flachen im Kontakt stehen, daB diese als Kontaktpunkte idealisiert werden konnen, in denen Krafte ubertragen werden. Die Fahigkeit kohasiver Schuttgiiter, in begrenztem Mafie Zugspannungen zu ubertragen, wird dadurch erklart, daB in den Partikelkontakten Haftkrafte ubertragen werden. Insbesondere beriicksichtigt die Theorie, daB die Zugfestigkeit rnit einer starkeren Verfestigung zunimmt, dadurch daB durch irreversible Kontaktdeformationen infolge des auBeren Spannungszustandes die in den Partikelkontakten ubertragbaren Haftkrafte anwachsen. In der friiher vorgestellten Version der Theorie war als zusatzliche Annahmedie Haftkraft im UnverfestigtenGut als klein gegeniiber der Haftkraft im verfestigten Gut vernachlassigt worden. Diese Vereinfdchung ist zulassig fur genugend hohe Verfestigungen. Fur die Praxis, z. B. bei der Auslegung von Schuttgutbunkern, sind aber gerade niedrige Verfestigungen von besonderem Interesse. Unter diesem Blickwinkel erweist sich die friihere Annahme als cine unzulassige Ubervereinfachung. Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist daher die Beantwortung folgender Fragen : 1. Laljt sich durch Vergleich rnit Messungen der Ansatz fur die Haftkrafte rechtfertigen? 2. Welche Bedeutung haben und in welcher Weise lassen sich die
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Fur Gegenstrom gilt ebenfalls das Gleichungssystem (29) bis (34), nur daB in diesem Fall jeweils die Austrittstemperaturen bekannt und die Eintrittstemperaturen zu bestimmen sind. AuBerdem ergibt hier die uberschliigigliche Rechnung mit gleichen Temperaturdifferenzen einen zu groBen Warmestrom $, d.