Einfluß der endlichen moleküllänge auf die gradientenabhängigkeit des staudinger-index
✍ Scribed by Peterlin, Von Anton
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1961
- Weight
- 370 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Bei ganz weichen, unendlich langen Fadenmolekülen sinkt der STAUDINGER‐Index einer hochpolymeren Lösung im idealen Lösungsmittel mit wachsendem Gefälle als Folge der durch Knäueldehnung veränderten hydrodynamischen Wechselwirkung zunächst ab, um später langsam, doch andauernd anzusteigen. Bei endlicher Fadenlänge wird das Anwachsen stark reduziert und zwar um so mehr, je kürzer der Faden ist, weil der Faden nicht über seine geometrische Länge gestreckt werden kann. Es geht endlich bei genügend großem Geschwindigkeitsgefälle in ein ständiges Abfallen über. Verhältnismäßig kurze Fäden zeigen nur das Sinken des Index ohne irgendwelche Anzeichen des Minimums und Maximums, die bei genügend langen, ganz weichen Fadenmolekülen auftreten.