Einfluß der Elemente Phosphor, Mangan, Chrom, Molybdän und Vanadium auf das Verhalten niedriglegierter Stähle bei Spannungsrißkorrosion
✍ Scribed by W. Rädeker; B. N. Mishra
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1970
- Tongue
- German
- Weight
- 629 KB
- Volume
- 21
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
In einem Elektroofen wurde eine Reihe von Stählen experimentell erschmolzen; diese Stähle hatten abgestufte Gehalte an Legierungszusätzen und wurden — im Dauerzugversuch — nach verschiedenen Wärmebehandlungen in kochender Calciumnitratlösung bei verschiedener Belastung geprüft.
Die Wärmebehandlung beeinflußt das Korrosionsverhalten sehr ausgeprägt: Überhitzen führt zu höchster Empfindlichkeit, Glühen bei 750° C ergibt die relativ höchste Beständigkeit, während Normalisieren eine Zwischenstellung einnimmt.
Der P‐Gehalt beeinflußt die Korrosionsanfälligkeit nur wenig und kann daher praktisch vernachlässigt werden. Mn scheint allgemein einen günstigen Einfluß auszuüben, während Cr — auch in Mengen bis etwa 2% — nicht zu Korrosionsbeständigkeit führt. Im Falle von V gibt es nur in einigen Fällen eine Verbesserung, während Mo generell zu erhöhter Beständigkeit führt.
In diesem Zusammenhang wurde eine neue Methode zur Auswertung von Versuchsergebnissen beschrieben, die für die Praxis der Stahlbewertung entwickelt wurde.
Die Versuchsergebnisse lassen erkennen, daß ein Stahl dann als „beständig”︁ unter einer gegebenen Belastung bezeichnet werden kann, wenn seine Lebensdauer unter Zugbelastung in alkalischen Medien 240 h beträgt. Längere Versuchsdauer führt zu keiner Verbesserung der Aussagesicherheit.
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## Abstract Stickstoff in Mengen von 0,22–0138 bzw. 0,028–0,130% beeinflußt das Lochkorrosionsverhalten der CrNi‐Stähle 18 11 und der CrNiMo‐Stahle 17 13 2,6 in ver‐ schiedenen Wärmebehandlungszuständen nur wenig (jedoch günstig). Das Lochfraß‐ potential ist dan gegen positivere Werte verschoben. D