Eine Synthese von α-Pyridyl undα-Chinolyl-dialkyl-carbinolen
✍ Scribed by Emmert, Bruno ;Pirot, Ernst
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1941
- Weight
- 402 KB
- Volume
- 74
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Eine Syuthese voo1~ a-Pyridyl-[Jahrg. 74 kupferbar ist, la13t 11. E. nur einen Grund als Deutung zu, namlich den, da1.i die Cellulose molekulardispers in Wasser gelost ist, und daW daher ihre isolierten Makromolekiile der -erkupferung vollkomnien zuganglich sind. Die nnvollstandige Verkupferbarkeit der nicht in Wasser gelosten Cellulose kanti ihren Grund nur in ihrer micellar-dispersen Natur haben.
Die Haufung der beschriebenen -ersuchsbefunde bei der Reaktions-\-eke der Cellulose scheint deni lrerfasser nach wie vor keine andere Moglichkeit offen zu lassen als die Anschauung , daB viele Cellulosereaktionen micellare [Jmsetzungen sind, und daW die Losungen der Cellulose in Schweizers Keagens wie als Viscose nicht die isolierten Makromolekiile, sondern die urspriinglichen Krystallite, die Micelle, enthalten.
Uber die Natur und den Bau der Cellulosekrystallite kann vom Standpunkt der -on uns angestellten Versuche wenig ausgesagt nerden. Wenn man die neuere Vorstellung der ,,Fransenmicelle" an Stelle der bisher diskutierten Individualinicelle zugrunde legt, so wiirde die , ,micellaroberflachliche" Reaktion sich wesentlich oder doch Zuni groBen Teil in dem aniorphen Fransenanteil abspielen, und der geordnete Teil des Micells wiirde sich an der Umsetzung ganz oder partiell nicht beteiligen. Die Annahnie von Fransenmicellen wiirde mit unseren Versuchen und mit unserer Anschauung vom micellaren Rau der untersuchten Cellulose-Losungen ohne Schwierigkeit vereinbar sein.
Erstmalig in seiner 225. Mitteilung iiber makroniolekulare Verbindungen18) stellt S t a u d i n g e r ernstliche Erwagungen iiber die Bedeutung der Frage ,,micellarer oder niolekularer Bau der Cellulose-Losungen" an, und hier wird erstmalig anscheinend die Moglichkeit micellarer Reaktionsweise zugelassen. Diese Einstellung ist die Voraussetzung dafiir, da13 die einander scheinbar widersprechenden Befunde auf physikalisch-chemischeni und organischchemischem Gebiet eine einheitliche Deutung erfahren.
Das Problem der Reaktionsweise der Cellulose geht der Losung entgegen. Bei seiner Klarung wird sich erweisen, daB d i e iibermolekulare, j e d o c h s u b m i k r o s k o p i s c h e S t r u k t u r d e r Cellulose f iir i h r Wesen von n i c h t m i n d e r e r B e d e u t u n g i s t a l s d i e s e i t h e r f a s t a u s -schlieBlich b e t r a c h t e t e m o l e k u l a r e S t r u k t u r . ' ) Eineii ersteii derartigen Versucli vergl. bei A s e n d o r f , Dissertnt. Wiirzburg 1938 (D 20). a) Durcli riiicii Vcrjilciclisversiicli murde festgestellt, tlaB eigviis zujiesctzter 1st)propylalkohol so iiacliweisbar ist. *) Vergl. Ziegler 11. Z e i s e r . I<. 63, 1x47 [1030;; I i c r g s t r o i i i 11. A l l i s t c r , Joiiw. Amer. cheiii. SOC. 69. 2845 [1930]. 6 ) R. 72, 1190 r i 9 w 2 . Nr. 5/1941] wad x-C'h in.olyl-dialk?ll-crLrbinolen.
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