Eine neues Kupfersalz, das Kupferammoniumbromid
✍ Scribed by Prof. Dr. L. L. de Koninck
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1888
- Tongue
- English
- Weight
- 179 KB
- Volume
- 1
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Vor mehreren Jahren habe ich für Darstellung von Chlor die Anwendung eines Kipp' 1 sehen Apparates empfohlen; derselbe, mit reinem Pyrolusit und Salzsäure beladen, sollte in einem Wasserbade erwärmt werden. Das Verfahren lässt insofern etwas zu wünschen übrig, als die gewöhnlichen Apparate des Handels beim Erwärmen .leicht springen. Man kann zwar, wie ich selbst und Dittmar 1 ) gemacht haben, speciell für den Zweck Apparate blasen lassen; es bleibt aber immer ein grosses, nicht besonders bequemes Wasserbad nöthig. Ich wende jetzt ein neues Verfahren an, bei welchem Chlor in der Kälte erzeugt wird. Dasselbe beruht in der Wirkung von gasförmiger Salzsäure auf gekörntes Manganhyperoxyd. Die Salzsäure wird aus dem früher beschriebenen Apparate (S. 353 d. Z.) entwickelt und durch eine Säule von Manganoxyd geleitet; das Chlor wird endlich durch Chlorcalcium oder Schwefelsäure getrocknet.
Für kleine Mengen verwende ich eine Peligot'sche Röhre (U-förmige Röhre mit drei Kugeln), deren eine Seite mit Pyrolusit in erbsengrossen Körnern, die zweite mit Chlorcalcium gefüllt ist.
Für grössere Mengen empfehle ich besonders die Trockencylinder mit Hahnstopfen von Dr. Rob. Muencke 2 ). Zwei solche Gefässe werden durch die oberen Tubulaturen verbunden; das erste enthält den Pyrolusit, welcher vortheilhaft von unten nach oben von der Salzsäure durchstrichen wird, und das zweite die trocknende Substanz.
📜 SIMILAR VOLUMES