Eine neue Synthese der Teraconsäure
✍ Scribed by Stobbe, Hans
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1893
- Weight
- 437 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
sie das inactive, racemische Product, das sich wie eine einheitliche Subetanz rnit dem Schmelzpunkt 1250 verbalt mit den beidcn optischen Isomeren verscbiedenen Eigenschaften namlich der Summe beider, und ist im Uebrigen vollstandig identisch rnit dem ebenfillls von mir und C a r n e l u t t i beschriebenen Aether der isosantonigen Saure.
Aehnlich verhalt es sich mit den Methylathern. Es ist nicht zweifelhaft, dass sich die isosantonige Saure, d. b. die racemische, santonige Saure und ihr Aethylither wie einheitliche Producte verbalten oder wie bestimmte Producte der beiden activen Sauren oder Aether. Im festen Zustande miissen sie daher mindestens das doppelte Moleculargewicht haben; indessen wurde dasjenige des Aetbylathers der isosantonigen Saure in L6sung einfach gefunden, was sich erklaren wiirde, wenn man annimmt, dass das definirte Product beider activen Sluren oder ihrer Aether nur in festem Zustande existirt. Ich hoffe, dass aus dem krystallographischen Studium aller desmotropund stereoisomeren Derivate und dem Vergleich ihrer Rotationsvermiigen sich Anhaltspunkte gewinnen lassen werden, urn die Structur der verschiedenen Stereoisomeren und desjenigen Theils des Molekiils des Santonins aufzukllren, der die Lactonbildung enthalt. Fur jetzt kiinnen wir aus alien diesen Arbeiten die Structurformeln der verschiedenen santonigen Sguren, des Santonins und seiner Isomeren, wie sie in der Mittheilung A o d r e o c c i ' s aogegeben sind, als erwiesen betrachten. Der einzige Zweifel bleibt iiber die Stellung der Lactonbildung im Santonin, d. h. des Alkoholhydroxyls in der Santonsaure und seiner desmotropen und stereoisomeren : auch dieser, hoffe ich, wird von weiteren Studien aufgeklart werden. R o m a . Istituto Chimico della R. Universith. 445. H a n s S t o b b e : Eine neue Sgnthese der Teraconshre. (Eingegangcn am 31. Juli; mitgetheilt in der Sitzung von Em. W. Will.') Nach den ausgedehnten ZintersuchuDgen von C l a i s e n und W. W i s l i c e n u s erhalt man durch Verkniipfung eines Esters und eines Ketones oder aus zwei verschiedenen Estern durch Einwirkung von Natrium bezw. Natriumathylat Polyketone oder Ketonshn-eester. Von den zweibasischen Estern wurden rnit Ausnahme des Oxalsaureesters der Phtalsaureester und Bernsteinsaureester n i x je einmal zu diesen Synthesen rerwandt. Letzterer lieferte mit Oxalsaureester den Oxalbernsteinslweester und ersterer mit Essigester den Diketobydrindencarbonsaureester, CeH4CH. COOC2HS. Die Entstehung dieses Esters war f i r mich der Grund, zu untersuchen, ob durch die Ver-CO
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