Eine neue Methode zur Darstellung von Silaheterocyclen durch Cycloaddition im System Heterobutadien/HSiCl3/NR3
✍ Scribed by Hans H. Karsch; Peter A. Schlüter; Fritz Bienlein; Martin Herker; Eva Witt; Alexander Sladek; Maximillian Heckel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1998
- Tongue
- German
- Weight
- 319 KB
- Volume
- 624
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Inhaltsu È bersicht. Silicochloroform kann durch tert. Amine deprotoniert werden (¹Benkeser Reaktionª). Das so erzeugte Trichlorsilylanion vermag formal als SiCl 2 -Synthon zu reagieren: mit Diazabutadienen werden durch [4 + 1]-Cycloaddition die entsprechenden Silacyclopentene erhalten. 1,3-Diaza-1,3-butadiene bilden mit a È quimolaren Mengen DBU und HSiCl 3 in THF nur in einem Fall das Silacyclopenten (CF 3 ) 2 C±N=C(Ph)±N( t Bu)±SiCl 2 (2 a) [6], sonst werden die Hydrosilylierungsprodukte erhalten. In (CF 3 ) 2 CH±N=C(Ph)±N( t Bu)±SiCl 2 F (3 a) ist der Amidinat-ligand zweiza È hnig an das pentakoordinierte Siliciumzentralatom gebunden. (3 a) bildet sich aus (2 a) mit feuchtem Toluol. 1,4-Diazabutadiene reagieren zu den [4 + 1]-Cycloadditionsprodukten. Die Produktverteilung und die Ausbeuten sind im hohen Maûe von den Substituenten, dem Lo È sungsmittel und der Reaktionsfu È hrung abha È ngig. Von allen Verbindungen werden die Ergebnisse der NMR-und massenspektroskopischen Untersuchungen angegeben. Die Ergebnisse sind an fu È nf Beispielen durch Kristallstrukturbestimmungen gesichert.