Eine neue Methode zur Bestimmung des Morphins, insbesondere kleiner Mengen desselben
β Scribed by B. Kljatschkina; E. Stuber
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1933
- Tongue
- English
- Weight
- 183 KB
- Volume
- 271
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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β¦ Synopsis
Eine neue Methode zur Bestimmung des Morphins 217 gut nachweisbaren 6 mg salzsauses Morphin, die zum Vargleich ZUB gesetzt wurden, entsprechen weniger als 0.1 % Morphin in der Droge, einer Menge also, die, falls sie tatsachlich bei der Kalkmethode nicht estrahiert wurde, praktisch ohne Bedeutung ware. 511. B. Kljatschkina und E. Stuber: Eine neue Methode p r Bestimmung des Morphins, insbesondere kleiner Mengen desselben. (Aus der analyt. Abt. des staatlichen Chemisch:Pharmazeutischen Instituts in Moskau.) Eingegangen am 3. Februar 1933. In einer fruheren Arbeit ,,Zur Bestimmung des Morphins im 0pium"l) zeigten wir, daB beim Fallen dcs Morphins mit NH3 immer eine ziemlich bedeutende Menge Morphin in Losung bleibt. Die Menge des in Losung bleibenden Morphins ist abhangig 1) vom NH3r OberschuB, 2) von 'der Menge der in der Losung vorhandenen Extrakr tionsstoffe; beide wirken losend auf Morphin ein. Beim Fallen von Opiumauszugen (1 : 8) mit der optimalen NHsrMenge (PH = c. 9.1) bleiben auf 40 bis 42 ccm Filtrat ungefahr 54 m g Morphin in Losung, oder 1.3 m g p r o c c m. Diese Korrektur fur die Analyse haben wir nicht direkt bestimmen konnen, sondern nur auf dem Umwege. daB wir 36 g Opiumextrakt auf das l'lzfache, doppelte und dreifache Volumen verdunnten, mit der in jedem Falle gunstigsten NHzeMenge fallten, den Niederschlag bestinimten und das pro Kubikzentimeter in Losung geblicbene Morphin berechneten. Diese Methode ist nicht einwandfrei, wir suchten daher nach einer Methode zur direkten Bee stimmung der in Losung gebliebenen Morphinrnenge. Die ublichen Methodcn, das Ausschiitteln mit Amylalkohol oder mit Phenols CHC13, fiihrten nicht zum Zicle, weil dic crhaltenen Ausziigc so stark verunreinigt waren, da13 die nachfolgende Bestimmung des Morphins mit groBen Schwierigkeiten verbunlden war und wenig genau ausfiel. Im Laufe dieser Versuche machten wir die Beobachtung, d a B n i c h t n u r d i e M o r p h i n b a s e , s o n d e r n a u c h d a s M o r p h i n G c h l o r h y d r a t i n P h e n o l c C H C 1 3 l o s l i c h i s t u n d m i t d i c s e r M i s c h u n g a u s s t a r k s a l z s a u r e r L o s u n g l e i c h t a u s g e s c h u t t e l t w e r d en k a n n. Der Arbeitsgang der neuen Methode ist folgender: Die morphin. haltige Losung wird mit HCI stark angesauert (5 ccm HCI 1.19 auf 100 ccm Losung) und mit einer Losung von Phenol in CHCI, (1 : 4) wiederholt ausgeschuttelt. AuBer dem Morphinchlorhydrat gchen noch etwas Harzs und Farbstoffe in das PhenolXHCl3. Die Phenols CHClsrLOsung wird ihrerseits mit H20 ausgeschuttelt. Hierbei geht das Morphinchlorhydrat in das U'asser uber, wahrend die H a n s und 1) Arch. Pharmaz. u. Ber. Iltsch. Pharniaz. Ges. 1930, 209 bis 222.
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Eine neue Methode zur Bestirnmung des Nickels. (Vorliiufige Mitteilung.) Von 0. BRTTNCK. (Eingeg. den 7.i6. 1907).