Eine neue Isocyanat- und Isothiocyanat-Synthese
✍ Scribed by Doz. Dr. G. Greber; Dipl.-Chem. H. R. Kricheldorf
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1968
- Tongue
- English
- Weight
- 213 KB
- Volume
- 80
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
lung ist noch im Flu& und ihr Ende nicht abzusehen. Trotz dieser Einschrankung ist jedoch der Wert der kinetischen Studien offenkundig: sie geben einen Einblick in den Reaktionsmechanismus und damit die Moglichkeit, eine bestimmte Umsetzung zu , lenken, d. h. durch Variation der Bedingungen zu beeinflussen. Die Bedeutung der vorliegenden Resultate geht aber uber diesen unrnittelbaren Bereich hinaus. Durch sie wurde vor allem die Diskussion uber das Phanomen der Bindung in Metallcarbonylen neu entfacht und manche festgefugte Anschauung in Frage gestellt. Als Beispiel seien hier noch einmal die Verbindungen M(CO),-,L, aus Abschnitt 4.6. herausgegriffen. Es wird allgemein argumentiert, daR die Liganden L, die in ihrer Mehrzahl einen starkeren Donor-als Acceptorcharakter haben, eine erhohte Elektronendichte am Metallatom hervorrufen; dies bewirkt eine starkere Ruckbindung und damit eine Zunahme der Bindungsstarke M-CO. Ubertragt man diese Bindungsauffassung auf das Reaktionsverhalten, so sollte man erwarten, daR die Dissoziation einer M-CO-Bindung in den Komplexen M(CO)n-mLm im Vergleich zu den reinen Metallcarbonylen M(C0)n erschwert ist. Das triffi zu, wenn L ein Phosphin oder Phosphit, nicht jedoch wenn L ein Amin ist. Zur Erklarung hierfur ist mehrfach auf das HSAB-Konzept [461 Bezug genommen worden: Amine sind ,,harte", Phosphine dagegen ,,weiche" Basen, die mit ,,weichen" Sauren (Metallatome niedriger Oxidationszahl) festere Bindungen eingehen. Der Grund fur die unterschiedliche Starke der M-CO-Bindungen in Amin-und Phosphinmetallcarbonylen, die sich bei den Substitutionsreaktionen ausdruckt, ist durch diese Aussage aber leider nur wenig beriihrt. Das HSAB-Konzept (das ja auf thermodynamischen uberlegungen beruht) erscheint hier offensichtlich iiberbewertet.
Bei der Gegenuberstellung von Bindungscharakter und Reaktivitat muB noch ein anderer Gesichtspunkt hervorgehoben werden. Die fur die Beschreibung der
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract 1‐Carbonsäureamide des Imidazols, Benzimidazols und 1.2.3‐Triazols wurden durch Umsetzung der Heterocyclen mit Isocyanaten und Carbamidsäurechloriden sowie durch halbseitige Aminolyse von __N.N__‐Carbonyl‐di‐azolen dargestellt. Die Dissoziation der __N__‐monosubstituierten 1‐Carbonsäure
chluD wird vom Silberhalogenid getrennt und zur klaren Losung Ather im UberschuB gegeben. Dabei fallt das Salz des positiven Halogen-Kations in Form farbloser Kristalle aus, die durch Filtration von der Losung getrennt und nach Waschen rnit Ather iiber konz. H,SO, getrocknet werden. Diese dargestell