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Eine Methode zur quantitativen Trennung von Nickel und Kobalt

✍ Scribed by Rosenheim, Arthur ;Huldschinsky, Ernst


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1901
Weight
404 KB
Volume
34
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Ueberschuss wie oben , immer unter Anwendung der Molybdiinsiiure-Losung ale Indicator. Die so erhaltenen Resultate waren immer sehr befriedigende. So habe ich z. 13. gewohuliches Zinn in Barren analysirt und immer auf 0.828 g bei verschiedenen Versuchen 0.832, 0.835, 0.822, 0.821 g Zinn gefunden, also durchschnittlich 99.39 pCt. statt 99.52, welche ich durch Gewichtsanalyse des Zinns als Zinnoxyd fand.

Handelt ea sich nm die Analyse des Zinnchloriirsalzes selbst, so lost man es in iiberschiissiger SalzsHure und versetzt die Liisung mit Eisenchlorid wie oben.

Man kann auch das Zinn als Zinnoxydsalz bestimmen, wenn tnnn seiner Losung Zinkblech zusetzt, und dns metallisch niedergeschlagene Zinn nach 24 Stunden in concentrirter Salzslure oder selbst direct in Eisenchloridlosung lost, welche vie1 Salzslure enthalt. Letzteres Verfatiren kaun ich weniger ernpfehlen.

316. Arthur Roaenheim und

Ernst H u l d s c h i n a k y : Eine Methode zur quantitativen Trennung von Nickel und Kobalt. morgetragen in der Sitzung am 10. Joni von Hrn. A. Rosenheim.] Rei einer Untersuchung iiber einige Metalldoppelrhodanide '> war es gelungen, gut chnrakterisirte Verbindungen des zweiwerthigrn Kobalts der Zusammensetzung RzCo(SCh')+ + aq zu erhdten, die nlle Eigenschaften complexer S a l w zeigten. Die analog zusammengesetzten, ebenfalls gut krystallisirenden Nickelverbindungen erwiesen sich dagegen als weniger bestandige Doppelsalze. Diese Verschiedenheit dokumentirte sich auch darin, dass die Kobaltverbindungen, wie viele complexe Salze, in zahlreichen organischen Liisungsrnitteln, wie Aceton, Aether und Alkoholen leicht loslich sind, wiihrend die Nickelsalze. ausser in Wasser, nur noch in siedenden Alkoholen sich, wenn ancli schwer, h e n . Schon iiltere Beobachtungen wiesen darauf hin, dass auf dieser G I undlage eine quantihtive Trennungsmethode der beiden Metalle sich wohl niirde ausarbeiten lassen. C. H. W o l f f 2 ) beobachtete, dass ') A. Rosenheim und R Cohn, diese Berichte 33, 1111 undzeitschr.

2, Zeitschr. f i r analyt. Chem. 18, 38. far anorgan. Chem. 27, 280.


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