Eine Methode zur Entnahme kleiner Wasserproben zur gasanalytischen Untersuchung
✍ Scribed by Hans Fortner; Hans Kalmus
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1929
- Tongue
- English
- Weight
- 109 KB
- Volume
- 22
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-2944
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✦ Synopsis
Durch die Methode von C. Rischl), die es ermfiglicIiL, in kleinen Wassermengen (ca. 10 ccm) den Sauerstoff quantitativ zu bestimmen, erwies es sich als notig, die Wasserentnahme ohne die Winklerschen Flaschen durchzufuhren, um das erwahnte Verfahren auch bei Messungen aul3erhalb des Laboratoriums in Anwendung bringen zu konnen. Zu diesem Zwecke wurde von uns folgender Weg als zweck-maBig eingeschlagen.
Ein Glasrohr von ca. 18 mm lichter Weite wird bei A, wie Fig. zeigt, ausgezogen und abgeschmolzen. Dann wird ein moglichst kleiner Tropfen destillierten Wassers eingeftihrt. Hierauf wird die Rohre bei B in einem Abstand von ca. 10 cm von A (um dem erforderlichen Volumen zu genugen) in eine moglichst englumige, aber starkwandige Kapillare ausgezogen. Mittels eines Gummistopsels bei C, der einen Glashahn traigt, wird das so vorbereitete Rohr an eine gut saugende Wasserstrahlpumpe angeschlossen und vertikal aufgehiingt. Nach ca. 6 Minuten dauernder Evakuierung kann die geringe Wassermenge im Rohre durch gelindes Erwarmen zum Sieden gebracht werden, wodurch man die letzten Sauerstoffreste verdrangt; dann wird bei D abgeschmolzen. Urn festzustellen, ob das Vakuum den Anforderungen entspricht, wird der Glashahn geschlossen, der Pumpenschlauch abgenommen und der mit dem Stopsel verschlossene Teil bei D unter Wasser abgebrochen; fullt er sich bis auf ein kleines Blaschen so ist
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Die Methode arbeitet nach dem folgenden Prinzip: die zentralen Lichtstrahlen werden durch eimn kleinen Schirrn eine Zentralblendeausgeschaltet, der in passender Weise vor dem Objektiv eines photographischen Fernrohres angebracht wird. Fig. I gibt den schematischen Gang der Lichtstrahlen verschiedene