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Eine gravimetrische Meßeinrichtung für die Bestimmung von Stoffwerten unter Höchstdruck und hoher Temperatur

✍ Scribed by o. Prof. Dr.-Ing. habil. Theodor Gast; Dr.-Ing. Amin Mirahmadi; Dr.-Ing. Friedrich Ernst Wagner


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1981
Tongue
German
Weight
273 KB
Volume
53
Category
Article
ISSN
0009-286X

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✦ Synopsis


Die Anwendung hoher Driicke in der chemischen Technik macht es notwendig, die Eigenschaften verschiedener Stoffe unter hohem Druck zu bestimmen. Eines der fundamentalen Forschungsinstrumente, die herkommliche Analysenwaage, eignet sich jedoch nicht ohne weiteres fur chemisch-physikalische Untersuchungen bei Hochdruck. Eine Losung des MeDproblems, bei der die Funktion der Waage ungestort erhalten bleibt, bietet die raumliche Trennung der Waage vom Reaktionsraum mittels einer freischwebend aufgehangten Waagschale. Es wurde eine Versuchseinrichtung entwickelt, die als Grundlage fur den Bau universe11 einsetzbarer hochdruck-gravimetrischer und hochdruck-thermogravimetrischer Versuchsanlagen dienen soll. Die angestrebten maximalen Betriebsdaten der MeBeinrichtung sind : Betriebsdruck 5000 bar; Einwaage l o g ; Probentemperatur lo00 K ; MeBunsicherheit 10 pg. An Apparatur und MeBverfahren sind zur erfolgreichen Durchfuhrung eines hochdruck-gravimetrischen Versuches sehr hohe Forderungen zu stellen. Sie waren bisher kaum erfullbar, weil in der Hochdruck-Gravimetrie das Gewicht einer Probe nicht nur, wie in der Vakuumgravimetrie, von der Masse, sondern insgesamt von sieben physikalischen GroDen abhangt. Deren Verhalten unter hohem Druck mu0 bekannt sein oder ermittelt werden, bevor die Masse der Probe unter Hochdruck bestimmt werden kann. Folglich ist ein spezielles, die physikalischen Gegebenheiten beriicksichtigendes MeBverfahren zu entwickeln. Dieses basiert auf der Grundgleichung der Hochdruck-Gravimetne : F , = F w ( l -e/eo)(l -x P ) ( ~+ Y A T ) (F, scheinbares Gewicht des Korpers ; P Druck ; F, wahres Gewicht des Korpers; x Kompressibilitat; e Dichte des Mediums; y Volumenausdehnungskoefizient ; Q,, Dichte des Korpers bei Normaldruck ; T Ternperatur). Durch Nutzung einer Referenzmasse und quotientenbildender MeBwertverarbeitung gelingt es, sechs der sieben EinfluBgroBen aus dem MeBergebnis zu eliminieren. Es gibt verschiedene Moglichkeiten fur die Realisierung der Referenz, aus denen sich entsprechende MeRverfahren ableiten lassen. Dies wird in der Originalarbeit ausfiihrlich beschrieben.


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