Eine einfache Methode zur Analyse von „Lagermetall” und ähnlichen Legierungen
✍ Scribed by G. Oesterheld; P. Honegger
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1919
- Tongue
- German
- Weight
- 932 KB
- Volume
- 2
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Die Bestimmung von Antimon, Blei, Zinn und Kupfer in Lagermetallen wird nach den bis jetzt vorgeschlagenen Methoden meist in der Weise durchgefuhrt, dass das Material in Salzsilure oder Weinsaure durch Zugabe eines Oxydationsmittel (Salpetersaure, Ferrichlorid, Kaliumchlorat) in Losung gebracht wird. Die anschliessende Trennungsmethode richtet sich nach der Zusammensetzung der Legierung. Bei stark bleihaltigem Material wird z. B. die Hauptmenge des Bieichlorids mit absolutem Alkohol ausgeschiedenl) ; darauf der Rest des Bleis durch Sulfidfallung in alkalischer Tartratlosung samt den iibrigen Metallen ausgefallt, mit Ausnahme von Zinn und Antimon, die als Sulfosiluren in Losung bleiben. Bei Anwesenheit grosserer Mengen Zink lasst sich jedoch auf diese Weise infolge des teilweise koiloid ausfallenden Zinksuifids keine brauchbare Trennung erzielen, man ist bei zinkhaltigem Mat,erial ebenfalls gezwungen, einen anderen Weg einzuschlagen. Die Trennung von Zinn und Antimon, die durch F&llung mit Schwefelwasserstoff aus oxalsaurer Losung *), durch Elektrolyse3) oder auch durch Abscheiden des Antimons mit Eisenpulver ' ) geschehen kann, gelingt einwandfrei, sie erfordert jedoch im Betriebslaboratorium einen verhaltnismassig grossen Zeitaufwand. Die nachfolgend beschriebene Methode, die sich uns nach langerer Erfahrung bewahrt hat, kann sowohl fur blei-oder zinkhaltige Lagermetalle angewendet werden. Sie eignet sich ausserdem in gleicher Weise zur Analyse von Hartblei, Lotzinn
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