Vor einiger Zeit hatte iclr Gelegenheit, rnich eiogehend mit d r r Sch~~efelsiirirebes~inimurig nocli d e r 1 5 e n z i d i i i m e t h o d e zu beschiiftigen I). Neuerdiiigs 1-on riiir :ingestellte Versuche zeigten, d:iss sich Benziiliii nicht nrir ziir I~cstiiniriung d e r Scliwefeleilure eignet,
Ein neues Verfahren zur Bestimmung des Gesamtjod- bzw. Thyroxinjodgehalts von Thyreoidpräparaten
✍ Scribed by Dr. P. Menyhárth
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 259 KB
- Volume
- 295
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Nach den Vorschriften der Pharmakopoen werden Thyreoidpriiparate nach zwei unterschiedlichen Methoden untersucht. I n einigen Anneibuchern wird die Bestimmung des organisch gebundenen Gesamtjods vorgeschrieben (z. B. Hung. V, USP XVI, Ross. VIII), in anderen die Bestimmung des Thyroxingehalts auf Jod-Basis, wobei man sich auf die Untersnchungen Kendalls stutzt, nach denen in der Schilddriise das Thyroxin der wirksame Bestandteil ist (z. B. Helv. V, BPS 8, Franc. 49, P I). Unserer Ansicht nach ist die erste Methode die richtigere, da in neueren Untersuchungen nachgewiesen werden konnte, d a l auch die in der Schilddriise vorhandenen Derivate rnit niedrigerem Jodgehalt, hauptsiichlich Trijodthyronin, wirksam sind. Die gebriiuchlichen Vntersuchungsverfahren beruhen im wesentlichen auf dem sog. ,,festen" Schmelzverfahren, bei dem sich Alkalijodid bildet, das.in Jodat iibergefuhrt wird. Auch die Bestimmung des Thyroxinjods wird iihnlich durchgefuhrt, vorher jedoch das Thyroxin von den saureloslichen Verbindungen mit Hilfe der von KaZin ausgearbeiteten Methodel) getrennt. Zum Schmelzverfahren wird entweder festes Kalinmhydroxyd oder (meist) Natriumcarbonatevtl. unter Zusatz von anderen Hilfsmitteln, die den Verlanf der Reaktion begunstigenverwendet. *) Vortrag auf dem V. Biochemischen KongreB ill Moskau am 11. August 1961.
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