The first transition metal complex of a silaborate, 7-methyl-7-sila-nido-undecaborate(1 À ) (MeSiB 10 H 12 À ), a derivative of the higher homologue of the carbollide ligand, was described only two years ago. [1] In analogy to the carbon-containing cluster, the silaborate ligand will be referred to
Ein neuer Koordinationsmodus von 7-Methyl-7-sila-nido-undecaborat(1−)
✍ Scribed by Lars Wesemann; Michael Trinkaus; Michael Ruck
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1999
- Tongue
- English
- Weight
- 101 KB
- Volume
- 111
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Der erste Übergangsmetallkomplex eines Silaborats wurde vor zwei Jahren mit 7-Methyl-7-sila-nido-undecaborat(1 À ) (MeSiB 10 H 12 À ), dem höheren Homologen des Carbollidliganden, beschrieben. [1] In Analogie zum Carboran wird der Silaboratligand im folgenden als Sillolidligand bezeichnet. Die bislang bekannten Koordinationsmodi, die sämtlich durch Einkristall-Röntgenstrukturanalysen charakterisiert wurden, sind in Schema 1 dargestellt. Schema 1. Koordinationsmodi von 7-Methyl-7-sila-nido-undecaborat(1 À ).
Typ A stellt den typischen h 5 -Koordinationsmodus dar, wie er auch aus vielen Komplexen mit dem Dicarbollid-(nido-C 2 B 9 H 12 À ) [2] und dem Carbollidliganden (nido-CB 10 H 13 À ) bekannt ist. [3,4] Für den Silaboratliganden wurde er sowohl in den gemischten Sandwichkomplexen [Cp*M(MeSiB 10 H 10 )] À (M Co, Rh, Ir) [5] als auch in den Carbonylkomplexen [(CO) 3 M(MeSiB 10 H 10 )] À (M Ru, Fe) nachgewiesen. [6] Die Koordinationstypen B und C wurden beim zweikernigen Eisenkomplex [NBu 4 ] 2 [{HFe(MeSiB 10 H 10 )} 2 ] charakterisiert. [1] Verbindungen des Typs D weisen eine in der Chemie der Borane und Heteroborane bislang unbekannte Koodinationsform auf, die aus einer unerwarteten B,H-Aktivierung resultiert und im folgenden vorgestellt werden soll.
Jordan [7] und Mitarbeiter haben die Synthese von Metallkomplexen ausgehend von Übergangsmetallamiden, die von Chandra und Lappert [8] entwickelt worden ist, auf die Herstellung von Carbollidkomplexen übertragen. Durch Anwendung dieser Reaktion auf den Sillolidliganden wurden ausgehend von [Nb(NMe 2 ) 5 ] und [Ta(NMe 2 ) 5 ] die gegenüber
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