Ein neuer Elektrodermatogramm-Typ und seine pharmakologische Beeinflußbarkeit
✍ Scribed by Peter Schäfer
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1958
- Tongue
- English
- Weight
- 870 KB
- Volume
- 205
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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✦ Synopsis
Die ~ethode der Elektrodermatographie, wie sie REGELSBERGER eingefiihrt hat, ist auf Fragestellungen der medizinischen Praxis zugeschnitten. Wer sich in diesem Sinne mit der Methode befal~t hat, mu{~ ihr zugestehen, dal~ sie Phs beschreibt, die wit am Mensehen nicht einfacher fassen kSnnen.
REGELSBERGER und nachfolgende Untersucher messen mit einem heute yon Siemens-Reiniger gebauten, einfachen Apparat (Stromkreis: Batterie --Eichpotentiometer --Elektrode --Haut --Elektrode --Mel3widerstand --Vorwiderstand --Batterie) den Polarisationswiderstand, den die Haut einem Gleichstrom bei 2--4 V leistet. Das Galvanometer hat eine Empfindlichkeit yon 10 -7 A. Die HShe des Polarisationswiderstandes ist dem Zeigerausschlag umgekehrt, der sogenannte Hautleitwert ist ibm direkt proportional. Die Elektroden sind unpolarisierbar und gleich grol3. Der Kontakt mit der Haut wird durch eine mit einer 0,9~o igen ~aCl-LSsung angefeuchteten Fflz-oder Mullage hergestellt. Der Druck der aufgesetzten Elektroden wird durch Federn ausgeglichen. Der Strom soil kurz fliei~en. Bei Wiederholung des Stromfiusses an gleicher Stelle soil eine ausreichende Zeit verstrichen sein. Entsprechend ihres rein praktischen Charakters bietet die Methodik REG~L~ERGWRS manehen Ansatzpunkt zur Kritik, wenn man sich auf die exakten Bedingungen bezieht, unter welchen Rwi~, GILDEMEISTER und KELLER die GleichstromdurchstrSmung der Haut untersucht haben. Darum sollte die Deutung yon Mel]ergebnissen, die nach dieser Anordnung erhoben wurden, besonders kritisch und vorsichtig vorgenommen werden. REe~LS]~ERGER erhielt bei fortlaufender Registrierung des Polarisationswider. standes bzw. des elektrischen Leitwertes der Haut ein Kurvenbild, das er Elektrodermatogramm (Edg:) nannte. Den mehr oder weniger charakteristischen Kurvenverlauf deutet er als Folge yon Schwankungen der Perspiratio insensibilis. Diese wiederum soll abhangen yon vegetativ nervSsen Impulsen. Die Elektroden werden auf die schweiBdriisenarmen Hautregionen, insbesondere auf den Unterarm oder * tterrn Prof. KLEI~I~G zum 65. Geburtstag.
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