Ein Kupfer(I)-Bis(phenanthrolin)-Komplex, der in einer Fulleren-funktionalisierten dendritischen Hülle verborgen ist
✍ Scribed by Nicola Armaroli; Corinne Boudon; Delphine Felder; Jean-Paul Gisselbrecht; Maurice Gross; Giancarlo Marconi; Jean-François Nicoud; Jean-François Nierengarten; Veronica Vicinelli
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1999
- Tongue
- English
- Weight
- 137 KB
- Volume
- 111
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Professor Guy Solladie zum 60. Geburtstag gewidmet Wegen ihrer faszinierenden Eigenschaften und Strukturen wurde Dendrimeren in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit zuteil. [1] Was monodisperse Dendrimere betrifft, [1, 2] so wird immer mehr Wert auf das Design und die Untersuchung funktionalisierter Dendrimere gelegt. [3±5] Enthält die Dendrimeroberfläche zum Beispiel einen bestimmten Chromophor mehrfach, so kann sie als lichtsammelnde Antenne genutzt werden. [4] Eine groûe Zahl peripherer Chromophore könnte die direkte Photoanregung des zentralen Kerns verhindern. Es wurden Dendrimere mit verschiedenen elektro-und photoaktiven Gruppen synthetisiert, um den Einfluû der Mikroumgebung innerhalb des Makromoleküls auf den funktionellen Kern zu untersuchen. [5] In dieser Arbeit geht es jedoch darum, ob groûe dendritische Zweige den zentralen funktionellen Kern isolieren und so jeden Kontakt mit der Auûenwelt verhindern können.
Wir berichten hier über das elektrochemische und photophysikalische Verhalten von Dendrimeren mit einem [Cu(phen) 2 ] -Kern (phen 1,10-Phenanthrolin) und peripheren Fulleren-p-Chromophoren [6] und zeigen, wie die Fullerenfunktionalisierten dendritischen Zweige der Umgebung den zentralen Cu I -Komplex isolieren können. Die Dendrimere und die Stammverbindungen sind in Abbildung 1 gezeigt.
Die elektrochemischen Untersuchungen an GnCO 2 tBu und CuGn wurden mit stationärer Voltammetrie (SSV) mit einer rotierenden Scheibenelektrode und mit Cyclovoltammetrie (CV) in CH 2 Cl 2 /0.1m Bu 4 NPF 6 mit einer Glaskohlenstoffelektrode [7a] ausgeführt. Sowohl SSV wie auch CV ergaben identische Redoxpotentiale (Tabelle 1). G1CO 2 tBu zeigte das nicht lokalisiert werden. Alle Nichtwasserstoffatome wurden anisotrop verfeinert. Wasserstoffatome wurden als idealisierte Beiträge behandelt. Die kristallographischen Daten (ohne Strukturfaktoren) der in dieser Veröffentlichung beschriebenen Struktur wurden als ¹supplementary publication no. CCDC-118120ª beim Cambridge Crystallographic Data Centre hinterlegt. Kopien der Daten können kostenlos bei folgender Adresse in Groûbritannien angefordert werden: CCDC, 12 Union Road,