Ein Beitrag zur Doppelkontrastfüllung kindlicher Hüftgelenke
✍ Scribed by W. Schwetlick; D. Mundorf
- Publisher
- Springer
- Year
- 1968
- Tongue
- English
- Weight
- 270 KB
- Volume
- 63
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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✦ Synopsis
Eingegangen am 30. Juli 1967
Die yon uns seit 1/~ngerer Zeit angewandten Methoden der Ffillung kindlieher I-I/iftgelenke mit Luft oder einem Kontrastmittel haben wir in letzter Zeit kombiniert und dadureh Bilder erhalten, die sieh noeh besser beurteilen lassen.
Wit gingen vor der Anwendung der Methode yon der Vorstellung aus, dag wir dutch die zus/itzliehe Luftftillung bei Luxationen einen besseren Einbliek in die Weite des Kapselsehlauehes und eine noeh bessere Dars~ellung des Limbus erhalten k6nnten.
Die differenzierte arthrographisehe Untersuchung soll zu einer verfeinerten Indikationsst.ellung bei der Wahl der einzelnen Behandlungsformen ftihren, denn die in jeder Luxationshiifte liegende Eigengesetzliehkeit (GUIL~EMINET; LOrEnz) verlangt eine individuelle Therapie. Dutch einfache R6ntgenaufnahmen lassen sieh funktionsgef/~hrdete Gelenke im Sinne einer primary instability (G. P. MIT-CHELL) nicht feststellen, wohl aber dutch arthrographische Untersuehungen.
Man gewinnt bei der Betraehtung doppelkontrastgef/illter Gelenke vor dem Bildsehirm oder dutch die l~6ntgenkinematographie feine Einblieke in die Stabili-t~tsverhgltnisse des Gelenkes und kann beziiglich der Stellung des Kopfes zum Limbus, der f/Jr die Pfannendaehbildung yon entseheidender Bedeutung ist, in therapeutiseher I-Iinsieht wertvolle Erkenntnisse sammeln, um damit beizutragen, die Forderung naeh uneingesehr~nkter Frtihestbehandlung (tIOgMAN~ ; M. LARGE) erftillen zu helfen.
Wit punktierten friiher das Hiiftgelenk yon vorn (CALOW), gelegentlieh aueh von lateral (VuLsIus u. STOFFEL), und wghlen jetzt, den Arbeiten yon W~4ss folgend, den unteren Zugang naeh FABEt~. Die Punktion des I-Iiiftgelenkes yon caudal her birgt gegentiber den anderen Punktionswegen auBerordentliehe Vorteile in sich. Die Nadel liegt parallel zur KSrperaehse und zum Bildwandlertiseh. Eine falsehe Nadellage muB immer nur in einer Ebene korrigiert werden. Versehentlieh extraartikulgr injiziertes Kontrastmittel verbleibt unterhalb des Gelenkes und st6rt das endgiiltige Bild nieht.
Wit aehten streng darauf, da$ das Kind in der Lgngsaehse des Tisehes liegt, die Beine befinden sieh in abgesehw~ehter Lorenzposition. Als Punktionsstelle wghlen wit ein sieh unterhalb des Ansatzes der angespannten Adduetoren ausbildendes Griibehen.
Die Punktionsnadel wird parallel zur Tisehebene und zur K6rperl~ngsaehse eingestoehen. Ein wiederholtes Einsteehen der Nadel und ein lgngeres Suehen miissen durch exakte Vorbereitung unbedingt vermieden werden und lassen sieh immer vermeiden; jede unn6tige Traumatisierung des Celenkes bei diesem diagnostisehen Eingriff sollte fortfallen.
An positivem Kontrastmittel verwenden wit 3--6 mm S 30% iges Urografin. Wit haben bei diesen kleinen Kontrastmengen nie eine Uberempfindliehkeitsreaktion gesehen und verziehten daher auf einen vorausgehenden Intraeutantest.
Naeh Injektion des Urografins fiihren wit im Gelenk einige extreme Bewegungen zur Verteilung des Kontrastmittels dutch. Dann werden etwa 5--10 ems Luft eingespritzt. Die Nadel mul~ naeh der Injektion sofort entfernt werden, da sonst Luft entweieht.
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