konnte die Substanz nichl weiter aufgetrennt werden. Die Iden-tiUt der einzelnen erhaltenen Fraktionen wurde durch U R-S p e k t r a l a n a t y s e nachgewiesen. Im UV absorbiert das Kondurangin bei 577 mp, a = 12,06, wobei die Absorption durch den Zmtsiiureesteranteil der Molekel gegeben ist. 1st
Ein 50jähriges Apotheker-Jubiläum in Russland
✍ Scribed by Dr. Maximilian Heine
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1857
- Tongue
- English
- Weight
- 188 KB
- Volume
- 141
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Vereins
-Zeitung, redigirt vom Directorium des-Vereins. 1. &in Wjihriges Apotheker -Jnbiliiam in Rassland, -. -Es sind nun mehr als 150 Jahre, seitdem Peter der Grosse daa Privile ium zur ersten freien Apotheke in Moskau (1701) und dann fiir St. htersburg (1706) Hiichsteigenhjindig unterzeichnet h a t Seit dieser Zeit entwickelte sich imnier mehr das pharmaceutische Studium in Russland ; eine Rcihe ausgezeiehneter Apotheker bekundeten, dass die Pliarmacie mit den ubrigen Wissenschaften bei uns gleichcn Sehritt ehalten; ein Model, ein L o w i t z , ein Schcrcr und mehrere noct mit uns lebende Miinner der phnrmaceutischen Wissenschaften haben weit ubcr die Grenzen liusslands hinaus ihrem Nameu cine europiiische Geltung zu vcmchaffen gemsst. Wiihrend diescs ganzen Zeitraumes war l h jetzt nur eincm Einzigen daa Gliick zu Theil geworden, sein Mjiihriges Apotheker-Jubilaum zu feiern; es musste demnach hei allen Standesgenossen, und hcsonders bei den Mitglicdern der hnrmaceutischen Gesellschaft in St. Petersburg, den innigsten Bnilang errcgen, dass abermals mit hohcr Erlaubniss der Hegicrung, ein Mjiihriges Apotheker-Jubiliium durch eine solenne Fcier begangen werden soll.
Dicse bei uns so seltene Festfeicr galt diesmal dem in der Wisscmechaft und im Leben vie1 genchtctcn und geliebten Manne, dem Ober-BergApothcker A l e x a n d e r Kiimmerer, der heute vor 50 Jahren sein erstes IXploin ids Pharmaceut sich erwarb.
Nicht Jedem ist es gcnug bekannt, wm cs beileuten will, als Apotheker ein h a l b e s J a h r h n n d c r t hindurch gcarbeitet, gewirkt und genutzt zu haben, uud trotz diesen Miihen, dicsen Sorgen, den oft so schadlichen Einflussen bei den pharmaceutischen Arbeiten dennoch, so wie unser Jubilar, geistig uud korperlich so frisch und gesuud geblicbcn zu sein. I3cscheiden und anspruchslos ist die Thiitigkeit des wisscnschaftlich gebildetcn Apothekers; nur die grosste Gewisscqhaftigkeit irit der Grundpfeiler scincs Wirkcns, und so verdiestit sein ganzes Leben in stiller Arbeit, im lkwusstsein erfiillter Pfiichten. Wenig Ermunterung, geringe Anerkennung, und die Masse glaubt, dass durch seine materiel1 giinstigeren Verhaltnisse, die so oft niir s c h e i n b a r sind, ihm in Allem Genuge geschehen sci.
Um so mehr nun muss das Hcrz cines fiihlcnden Menschen hoch erfreut werden, wenn cr sieht, wie der h h n der riietigen Arbeit folgt, wie .4nerkcnnung dem muthigen Strebcn zur Seite
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