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Ein 1-Aza-2-silacyclobut-3-en und ein Alkin aus [Li{Si(SiMe3)3}(thf)3] und dem Isocyanid 2,6-Me2C6H3NC

✍ Scribed by Peter B. Hitchcock; Michael F. Lappert; Marcus Layh


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1999
Tongue
English
Weight
140 KB
Volume
111
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


N bzw. C zu N an. Analoge Umsetzungen gelangen mit den Lithiumsilyl-(und -germyl-)Kongeneren von LiCR 3 . So ergaben [Li(SiR 3 )(thf) 3 ] und 2,6-Me 2 C 6 H 3 CN (ArCN) in einer Reaktionsfolge, die eine bis dahin unbekannte Me 3 Si-Verschiebung von Si zu N einschloû, den zwitterionischen 3-Sila-b-diketiminatolithium-Komplex E. [4] Wir haben auûerdem gezeigt, daû ausgehend von LiCHR 2 und einem Isocyanid R'NC eine vergleichbare Vielfalt an Produkten (F ± H) zugänglich ist. Dabei entsteht zunächst das 1:1-Addukt und daraus das Lithioaldimin I. [1] Dieses ergibt durch 1,2-Me 3 Si-Verschiebung F, das seinerseits in einer ähnlichen Reaktionsfolge zu G und H weiterreagiert. Wir berichten nun, daû durch Behandlung von [Li(SiR 3 )(thf) 3 ] [5] mit dem Isocyanid ArNC das neuartige, kristalline 4-Aryl(lithio)amino-1-aza-2-silacyclobut-3-en 1 zugänglich wurde (Schema 1, Schritt a), das durch Quenchen mit Trimethylsilyltriflat in 2 umgewandelt wurde (Schritt b), während sein Erhitzen in Benzol unter Rückfluû zum kristallinen Alkinderivat 3 führte (Schritt c), einer insofern bemerkenswerten Verbindung als das C C-Fragment in ihr aus zwei ArNC-Einheiten gebildet wurde. Darüber hinaus präsentieren wir die kristallstrukturanalytisch bestimmten Molekülstrukturen der Lithiumamide 1 und 3.

Die Bildung von 1 erwies sich als unabhängig vom Lösungsmittel (Pentan oder Diethylether) und von der Verwendung von einem oder zwei ¾quivalenten ArNC. Die Umwandlung von 1 in 3 wurde zunächst NMR-spektroskopisch an einer Lösung von 1 in C 6 D 6 im abgeschmolzenen Röhrchen verfolgt; sie war nach 14 h bei 80 8C quantitativ, wenn tmeda (0.5 Moläquiv.) zugegeben worden war. Die besten Ergebnisse im präparativen Maûstab wurden erhalten, wenn 1 in Benzol ca. 2 h auf 80 8C erhitzt wurde.

Von 1 ± 3 wurden zufriedenstellende C,H,N-Analysen und NMR-Spektren sowie von 1 und 2 auch Massenspektren erhalten (siehe Experimentelles). Darüber hinaus wurde der molekulare Aufbau der Verbindungen 1 und 3 röntgenstrukturanalytisch bestimmt (siehe Abbildung 1). Daû die unge-


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