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Drugs and Nutrients. The Interactive Effects. Herausgegeben von D. A. Roe and T. C. Campbell. 601 Seiten. Marcel Dekker. Inc. New York, Basel 1984. Preis: 119,50 $

✍ Scribed by Lewerenz, H. J.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1986
Tongue
English
Weight
98 KB
Volume
30
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


Das vorliegendc. Buch gibt im ersten Teil einen Uberhlick uber die gegenwartigen Vorstellungen, inwieweit und in welchcr M'cise Nahrungsaufnahme und Nahrstoffe die Wirkung von Fremdstoffen beeinflussen. Einem Kapitcl uber die verfiigbaren direkten und indirekten Methoden zur Erfassung der Belastung des menschlichen Organisniuh init chernischen Stoffen schlieben sich Darlegungen zur Rolle des Plasmaproteins bei der Verteilung und Eliminierung exo-und endogener Stoffe an. Die Wirkung spezifischer Nahrungsmittelbestandteile auf den hletabolismus von Arzneimitteln bzw. Xenobiotika wird am Beispiel der Lipide. Retinoide und Ascorbinsiiuw erlautert. Weitere Kapitel vermitteln unter dem Aspekt der Interaktion zwischen Ernahrung und .~rineiniittelkonjugation neueste Erkenntnisse zur Verfugbarkeit von Substraten und Cosubstraten fur Rcaktionen. wie Glucuronidierung, Methylierung, Konjugationen mit Schwefelsaure, Glutathion und Aminosauren. Der zweite Teil des Buches hefabt sich vorwiegend mit Wirkungen von Arzneimitteln auf die Ernahrung. Dsr EinfluD des Ernahrungszustandes auf die Eigenschaft von Arzneimitteln zur Induktion von Mibbildungen wird anhand der Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Vitaminen oder Mineralstoffen dargestellt. Eine ausfiihrliche Ubersicht informiert iiber das Vorkommen von Arzneistoffen in Humanmilch und Faktoren, die den Transfer von der Mutter auf den Saugling wahrend der Lactation bestimmen. An ueitcren spezifischen Themen werden behandelt: Arzneimitteleffekte auf Appetit und Kiirpermasseentwicklung. lnduktion von Mineralstoffstorungen durch Anticonvulsantien, Bedeutung von Vitamin K und Vitamin K-Antagonisten. Rolle von Alkohol. Schadstoffen und Additiven bei der Ausbildung einer chronischen Pmkreatitis und Faktoren einer durch Arzneimittel bedingten Fehlernahrung. H. J. LEWERENZ