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Digitalinum verum und Strospesid ( = Desgluco-digitalinum verum), Berichtigung früherer Angaben. Glykoside und Aglykone, 92. Mitteilung

✍ Scribed by W. Rittel; A. Hunger; T. Reichstein


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1952
Tongue
German
Weight
569 KB
Volume
35
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Abstract

Das früher aus Digitalinum‐verum‐hexaacetat (III) durch Verseifung mit KHCO~3~ in wässerigem Methanol bereitete und als Digitalinum verum bezeichnete Diglykosid^c^)^d^) ist in Wirklichkeit ein Digitalinum‐verum‐monoacetat (II). Das daraus mit dem Adenium‐multiflorum‐Enzym erhaltene und als Desgluco‐digitalinum‐verum bezeichnete Monoglykosid^d^)^1^) vom Smp. 232° ist ebenfalls ein Monoacetat (V). Das in kleiner Menge früher als Nebenprodukt erhaltene und als „Desgluco‐digitalinum‐verum‐monoacetat oder ‐diacetat”︁ bezeichnete Material^d^)^f^)^2^) vom Smp. 248–252° stellt das wahre Desglucodigitalinum‐verum (IV) dar. Dieser Stoff IV wird in Zukunft Strospesid genannt. Das früher als 16‐Anhydro‐digitalinum‐verum^d^)^3^) bezeichnete Präparat vom Smp. 280–283° ist ebenfalls ein Monoacetat^4^).


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Identifizierung von Substanz Nr. 763 aus
✍ O. Schindler; T. Reichstein 📂 Article 📅 1952 🏛 John Wiley and Sons 🌐 German ⚖ 320 KB

## Abstract Das früher als Substanz Nr. 763 bezeichnete Glykosid ist als Strospesid (= Desgluco‐digitalinum‐verum = Gitoxigenin‐3‐β‐d‐digitalopyranosid) identifiziert worden. Die Spaltung mit HCl in Aceton gab neben krist. d‐Digitalose wenig Gitoxigenin und Dianhydrogitoxigenin.