Die wissenschaftlichen Grundlagen der Edelmetallforschung
β Scribed by Prof. Dr. R. Vogel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1922
- Tongue
- English
- Weight
- 909 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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β¦ Synopsis
Vorgelragan zur Einweihung des Forschungsinstitules und Probieramtes fur Edelmetalle in Schwabisch-Qmtlnd. (Eingeg. lO.Jl1. 1922.) Es ist das Ziel der Legierungstechniker aller Zeiten gewesen, die Metalle zu veredeln, d. h. durch Herstellung ganz reiner Metalle oder dnrch Aufsuchen 'geeigneter Metallkompositionen die Eigenschaften der metallischen Materialien zu verbessern. Die VerhlIltnisse liegen hier nun nicht so einfach, wie man wohl glauben kbnnte. Man kbnnte der Meinung sein -und diese Ansicht findet man heute noch in der MetallgieUerei vielfach verbreitet -, daD durch Zusatz eines unedeln Metalls zu einem edeln die Eigenschaften des Materials verschlechtert werden, wahrend umgekehrt der Zusatz eines edeln Metalls zu einem unedeln nur niitzlich sein kbnne. In manchen Filllen trifft das auch zu, in andern ist es aber gerade umgekehrt. Setzt man z. B. zum Gold das weniger edle Kupfer, so entsteht eine Legierung, welche bessere technische Eigenschaften besitzt als reines Gold. Piigt man aber zu dem unedeln Zinn etwas Gold, so bekommt man ein Material, das vie1 schlechtere Eigenschaften hat a19 reines Zinn. Die moderne Metallforschung weist nun die Wege, um das genannte Ziel, die Veredelung der metallischen Materialien, auf systematischem Wege zu verfolgen. Man mu5 zu diesem Zwecke kennen: 1. Den inneren Aufbau der Metalle, 2. die physikalisch-chemischen Beziehungen, in welche die Metalle
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Nicht selten hort man die Meinung liuBern, daB auf clem Gebiete der anorganischen Chemie erhebliche Fortschritts nur mehr zu erzielen seien durch groI3e Hilfsmittel und dumb eine raffinierte Technik. GewiB charakterisieren