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Die Wirkung des Penicillins auf mit Lipoiden angereicherte Staphylokokken

✍ Scribed by Markov, K. I. ;Saev, G. K.


Publisher
Springer-Verlag
Year
1959
Weight
239 KB
Volume
33
Category
Article
ISSN
0003-9276

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✦ Synopsis


Bei frfiheren Untersuehungen berichteten wit, dab die Steigerung der Penicillinresistenz der Staphylokokken yon charakteristischen Ver-/inderungen der Zelloberfl/~che begleitet wird. So wurde festgestellt, dab mit der Steigerung der t{esistenz der iso-elektrische Punkt (IEP) der Staphylokokken sich nach schw/icher saurer Richtung hin verschiebt (Mal~Kov u. SA~v 1956). Weitere Untersuchungen ergaben, dab diese Ver/inderungen mit Zustandsver/inderungen der I~ibonucleins/iure auf der Staphylokokkenoberfl/iche verbunden sind (MA~KOV U. SAEV 1957).

Bei diesen Untersuchungen parallel mit der Bestimmung des IEP, die mit Hilfe einer mikroelektrophoretischen Methode durchgeffihrt wurde, pr/iften wir auch die S~ureagglutination der untersuchten Staphylokokken. Die Ergebnisse zeigen, dab die IEP-Ver/inderungen in den Grenzen yon 1,5--2,0 p~-Einheiten schwanken, w/~hrend die Vers rungen der S/tureagglutination 4,0--4,5 p~-Einheiten fibertreffen. I)abei wurde festgestellt, dag die S/~m'eagglutination der penicillinresistenten St/~mme bei solehen Werten des elektro-kinetischen Potentials (EKP) zustande kommt, bei denen keiner der empfindlichen Staphylokokken agglutiniert werden kann. So wurden die penicillinresistenten Staphylokokken im p~-Bereieh yon 2,5--6,0 agglutiniert, w/~hrend in denselben Grenzen bei keinem yon den penicillinempfindlichen --eine Agglntination festzusgellen war. ])ieser Umstand bereehtigt zu der Annahme, dal~ mi~ den besehriebenen Ver/inderungen der Oberfl/~ehenribonucleins~ure eine ausgesproehene IIydrophobie der Staphylokokken auftritt, die wahrseheinlieh mit der Entwieklung der Penieillinresistenz verbunden ist.

LAnSON u. L~a~so~ (1922) haben festgestellt, dab die Kultivierung der Staphylokokken auf Glycerol enthaltenden N/~hrbSden eine deutliehe IIydrophobie hervorruft. Die Untersuehungen yon DYA~ (1947) zeigten, dab in diesem Fall eine Anreicherung der Bakterienoberfl~ehe mit Lipoiden zustandekommt.

Die beobaehtete Steigerung der ttydrophobie bei der Adaptation der Staphylokokken an das Penicillin stellte uns die Frage, ob man dutch


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