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Die wirksamen Bindungsfestigkeiten in mehratomigen Molekeln

✍ Scribed by Fr. Ebel; E. Bretscher


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1929
Tongue
German
Weight
455 KB
Volume
12
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Aus den Erfahrungen der organischen Chemie kann man folgern, dass die Bindungsfestigkeit zwischen zwei bestimmten Atomen von Molekel zu Molekel eine andere ist. Man kann als Begrundung dieser Ansicht anfiihren, dass die organischen Radikale ganz verschieden weitgehend assoziiert sind, was in unmittelbarer Weise dartut, dass die Haftfestigkeiten stark konstitutiven Einflussen unterworfen sind. Man kann sich weiterhin, wenn auch nicht mehr ganz so durchsichtig, auf die ungezahlten Beobachtungen berufen, wonach nahe verwandte Reaktionen verschieden schnell verlaufen, je nach der Zahl und der Art der sonst noch in der Molekel vorhandenen Bindungen. Naturlich darf man nicht unbesehdn die Reaktionsgeschwindigkeit als eine Ausserung nur der Haftfestigkeit betrachten. Sterische Einfliisse und vor allem Reaktionsmechanismus mogen eine Rolle dabei spielen, doch kann diese nicht so uberwiegend sein, dass sie alle von der Haftfestigkeit herriihrenden Regelmassigkeiten verdeckt ; denn zahlreiche Forscher wie Schlenlc, Slcraup, v. Brawn, v. Auwers und andere2) haben nachgewiesen, dass die relativen Haftfestigkeiten immer ungefahr dieselben sind, gleichgultig ob man sie nach einer statischen3) oder einer kinetischen Methode ermittelt. Eine breite Grundlage stutzt also die Behauptung, dass aus der organischen Chemie zu folgern sei, die Bindungsfestigkeit zwischen zwei Atomen wechsle von Molekel zu Molekel.

Die physikalische Chemie dagegen nimmt an, dass die Bindungsfestigkeit immer dieselbe sei. Fajans und nach ihm andere4) haben VOL'


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