𝔖 Bobbio Scriptorium
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Die Voraussetzungen für eine erweiterte Aufbereitung und Nutzung der Fette und Nebenprodukte aus den Früchten der Ölpalme Elaeis guineensis in Afrika


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1943
Weight
468 KB
Volume
50
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


deft 9 pette und Seifen 451 Vorbedingruig fiir die Erzieh~ng von Seifen n a d r vorliegendem Verfahren, d. h. mit stark geminderter Hydrolyscneigenschal't, ist zunlchst dic Vcrwendung nur solchcr Fcttsiiuren von wcscntlich einfach UIIgCSiittigter Natur, techniscli frci von gesattigten und starker lulgcsattigten Fetlsauren, die dann bis zu einer bestinlmtcn Crenze der verbleibenden Jodzahl in die Chlorierungsderivate ubergefuhrt werden, urn dann weiter eincr alkalischen Behandlung bis zur teilwcisen oder vol~standigcn Chlorabspaltung unterworfcn zu werdrn. Nur die so hergestellten Seifen ZeigCn die Eigenscliaft stark geminderter Hydrolyse. B e i s p i e l 1 Der fliissige Antell animalischer YettsHuren worn Titer 40 oder darunter, nach bekannten hlethoden in e h Chlorderivat init etwa 13% Chlorgchalt iihergeliihrt, das noch cine Jodzahl von etwa 6 aufwcist, wird unter teilweiser oder voller Chlorahspaltung einer verseifenden alkalischcn Behandlung unterworfen. Im Umsalzprnzefl wird darauf cine neutrale Kernseile erzeugt, die in einem Trockcnpiozell eine pulverfdrmige Seife ergibt, welche dann noch wciter in Stitckform geprellt werden kann. In der 0.406igen (auf Fettsaure gerechnet) wasserigen ScilenlBsung z. B. hat djese bei etwa 300 eine hydrolytische bufspaltung von en!standenem freiem litzalkali von 0.0012G Ola, ermittelt durch Titration mit n/lO-Saure und lndikator Phenolphthalein. Demgegeniiber zeigt elne gleich starke Seifenldsung aus animalischen Fetten cine Aulspaltung von 0.0134 O/a. B e i s p i e l 2 Es werden-als Fettsauren fiir die Uberfiihrung in die Chlorderivate vrrwtmdet: die fliissigen Antcilc von Olivenolfcttsdure: Teesnlncnii!fcltsiure, RiibblfettsHure oder iihnlicher Fetts5uren vom Titer etuia 40.