Die Verdauung von Speisefetten mit Pankreaslipasen und ihre Beeinflussung durch das Fettsäuremuster
✍ Scribed by Stall, U.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1993
- Weight
- 492 KB
- Volume
- 95
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
A n fiinf deutlich unterschiedlichen Speisefetten wurde deren Verhalten bei der entymatischen Spaltung im in vitro-Versuch mit Pankreaslipasen studiert. Die Kinetik wurde uber die Freisetzung von Fettsauren und soweit eine Totalhydrolyse stattfand, auch uber Glycerin verfolgt. Zur besseren Charakterisierung wurde auRerdem das Fettsauremuster der Ausgangsfette (Triglyceride) sowie das der 1.2-Diglyceride und der 2-Monoglyceride bestimmt. Die chromatographische Untersuchung der Fettsauremethylester erstreckte sich jedoch n u r auf Fettsauren mit der Kettenlange (Clo-Czo). Kurzkettige Fettsauren (C4-Cio) wurden nicht getrennt erfaSt. Da Pankreaslipasen spezifisch die Esterbindungen in 1und 3-Position in Triglyceriden spalten. kann damit sowohl eine Aussage zur Positionsisomerie von Fettsauren als auch zu deren Resorption als Micellen gemacht werden. Demzufolge sind Fettsauren in der Resorption nicht gleichwertig. Es ist von Bedeutung, ob sie in 1.3oder in 2-Position des Triglycerids verestert sind. Es konnte gezeigt werden, daS die partielle wie auch die Totalhydrolyse in den untersuchten Speisefetten Kokosfett, Butterfett, Keimol, Kakaobutter und Schweinefett unterschiedlich weit in Abhangigkeit von der Zeit fortschreitet. was sowohl durch das Fettsauremuster als auch die Emulgierbarkeit der Fette bedingt sein diirfte.
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