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Die Vegetationsverhältnisse einiger Moore und Seen des Chiemseegebietes in pflanzensoziologischer Betrachtung

✍ Scribed by Fritz Sehaberg


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1941
Tongue
English
Weight
940 KB
Volume
41
Category
Article
ISSN
1434-2944

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✦ Synopsis


Die Pflanzendecke einer Gegend wird bestimmt durch die Verhaltnisse von Boden und Klima. Der westliche und nordwestliche Teil des Chiemseebeckens in Oberbayern ist so reich an Seen und nassen Stellen, dazu reich an Niederschlagen, dafl sich hier eine biologisch auflerordentlich vielgestaltige Wasservegetation entwickeln konnte. Die Wurmeiszeit schuf die geologischen Voraussetzungen fur die Bildung der so zahlreichen Seen und Moore in dieser Jungmoranenlandschaft. Wir beschranken uns hier auf einige westliche Stellen des Chiemsees selbst, sowie auf das Gebiet der Eggstatt-Rimstinger Seen und Moore mit nicht weniger als insgesamt 27 Seen und das nur 1,5 qkm grofle Seeoner Gebiet mit 14 Seen. (Siehe Ubersichtskarte Abb. 1.) Alle diese Seen und Moore liegen auf dem Boden des ehesees. Wandern wir vom Seeoner Klostersee sudlich iiber den Endmoranenwall, so erblicken wir eine weite, sanft nach Sudosten ansteigende, ganz flache Ebene. Sie wird vollstandig von dem grol3en W e i t m o o s Internat. RCF d Hydrobiol. 41. 15 mals etwa doppelt so groflenchiem-Abb. 1. Ubersichtskarte 1 : 200000.

*) H. P a u l und S. R u o f f , Pollenstatistische und stratigraphische Mooruntersuchungen im sudlichen Bayern, Teil 11. *) G a m s und R u o f f , Schriften der Physikalisch-okonomischen Gesellschaft. Konigsberg 66, 1929. s, H. P a u l und S. R u o f f , a. a. 0. Teil I. i.egetationsverhaltnisse einiger Moore und Seen des Chiemseegebietes 221