Die Synthese des Diamanten II
✍ Scribed by Prof. Dr. A. Neuhaus; Dr. H. J. Meyer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1957
- Tongue
- English
- Weight
- 856 KB
- Volume
- 69
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
In Fortsetzung einer friiheren Behandlung des Problems der Diamantsynthese werden die neuesten Arbeiten auf diesem Gebiet besprochen, unter ihnen insbesondere die Synthesen der General Electric Comp. und der ASEA nebst ihren theoretischen und verfahrenstechnischen Grundlagen. Es wird gezeigt, daB das Geling'en der Diamantsynthesen nur durch die erstaunlichen neueren Entwicklungen auf dem Gebiet der Hochdruck-Mochtemperatur-Autoklaventechnik moglich wurde, und darauf hingewiesen, daB diese neuen Verfahrenstechniken sowohl eine ganz neue ,,Chemie der hohen Drucke und Temperaturen" eroffnen, wie auch erstmals die Moglichkeit einer experimentellen petrologischen bzw. geochernischen Erforschung der tieferen (100-400 krn) Mag menschichten der Erde bieten.
I. Einfiihrung
1954 wurde von einem von unsl) der Problemkreis der
Diamantsynthese ausfiihrlich und kritisch behandelt und gezeigt, daO viele der damaligen Syntheseanspriiche bereits wegen der vielfaltigen, oft sehr bedenklichen, arbeitsmethodischen Mangel fraglich erscheinen, dat3 dariiber hinaus aber wohl alle aus t h e r m o d y n a m i s c h e n und k i n et i s c h e n G r i i n d e n als unhaltbar gelten miissen. Als Basis ftir diese Diskussion wurden alle bis 1953 bekannten wesentlichen experimentellen und theoretischen Unterlagen iiber das Zustandsverhalten von Kohlenstoff erstmals zu einem Z u s t an d s d i a g r a m m zusammengefa6t (Bild 1). Hierbei wurde die Transformationskurve Graphit -Diamant nach ausfiihrlicher Begrundung') durch den Zu-30001 20001
📜 SIMILAR VOLUMES
Im Gegensatz zu anderen Mineralen ist die Morphologie der Diamanten so kompliziert, daB viele Strukturen auf ihren Fliichen bis heute keine hinreichende Erklarung fanden. Hinsichtlich gerundeter Diamanten und der Bildung einspringender Kanten entstanden sogar vollkommen entgegengesetzte Standpunkte