## Abstract Die menschliche DNA besteht aus circa 3,2 Milliarden Basenpaaren und ist etwa 1,8 m lang. Vorstellen kรถnnen wir uns den โFaden des Lebensโ nicht wirklich. Abhilfe schafft der Nachbau eines einfachen Modells, das sowohl die Verdrillung als auch die Festigkeit der Doppelhelix wiedergibt.
Die Struktur der DNA
โ Scribed by Richard Herzog
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1983
- Tongue
- English
- Weight
- 784 KB
- Volume
- 13
- Category
- Article
- ISSN
- 0045-205X
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โฆ Synopsis
1869 forschte in Tubingen ein funfundzwanzigjahriger Schweizer namens Friedrich Miescher, der gerade ein Jahr zuvor sein Ab-schluf3examen in Medizin bestanden hatte. Er lief3 sich taglich von der Chirurgie Eiterzellen schicken, die er aufarbeitete und dabei einen Stoff isolierte, den er ,,Nuclein" nannte. Dieser enthielt eine grof3e Menge Phosphor, wies Saurecharakter auf und war im Alkalischen loslich. DaQ gerade dieser Stoff der Trager der genetischen Information war, konnte erst viele Jahrzehnte spater bewiesen werden. Auch die Struktur des ,,Nucleins" - heute D N A genanntwar noch vor dreii3ig Jahren unbekannt. Watson und Crick veroffentlichten 1953 ein Modell der D N A ; fur diese Pionierleistung erhielten sie 1962 den Nobelpreis. Jahrelang galt fur die Struktur der D N A das Watson-Crick-Modell. Weil jedoch Struktur und biologische Wirkung eng korreliert sind, wurde immer wieder nachgepruft, ob die Struktur dieses biologisch sehr wichtigen Molekuls durch Watson und Crick richtig wiedergegeben worden war. In den letzten paar Jahren kamen nun einige abweichende Modelle auf, die bisher in Lehrbuchern (noch) nicht berucksichtigt wurden. Da sie aber fur das Verstandnis der Struktur und damit der Funktion der D N A moglicherweise von grof3er Bedeutung sind, werden sie im folgenden besprochen.
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