20211. D i e 8pedflsche WUrrne der L68wngm vow Naphtalirc In ver8ch%edmben oryani8chen
L6sumgamittelw; von C a r l Porch.
- In den im folgenden beschriebenen Versuchen wurde die spezifische Warme von Naphtalinlosungen, zu welchen a h Losungsmittel benutzt wurden : Schwefelkohlenstoff, Toluol, Benzol, Chloroform und hhylather, nach der Pfaundlerschen Methode gemessen, und zwar teilweise relativ unter Verwendung zweier identischer Kalorimeter, teilweise absolut, indem die dem Kalorimeter zugefuhrte Warmemenge durch Zeit-, Strom-und Widerstandemessung bestimmt wurde. Schwefelkohlenstoff und Chloroform wurden aus reinen Produkten nochmals iiberdestilliert, Benzol (thiophenfrei) und Athylather (iiber Na destilliert) waren als ,,purissims", Toluol als ,,purum" von E. Merck bezogen. 2. Das lnstrumentarium. Die Temperaturen wurden an zwei genau gleichen in geteilten Thermolnetern, die wie eine vor der Herstellung derselben vorgenommene Kalibration ihrer Rohren ergab , keine irgendwie zu berucksichtigende Kaliberfehler hatten, abgelesen. Die Kalorimeter waren 10,5 cm hohe, 8,5 cm breite zylinderf6rmige Messinggefa6e von etwa 114 bez. 100 g Qewicht. Die Erwarmung erfolgte durch Heizspiralen aus Konstantandraht von 0,2 mm Durchmesser und 8,97 Q bez. 8,63 9 Widerstand. Der Draht war auf vertikale Glimmerplattchen aufgespannt. An denselben waren dicke Kupferdrahte angelotet, welche in Glasrohrchen eingekittet waren. Durch diese waren die Widerstande in Korken befestigt, und konnten so in passende Stutzen eingesetzt werden. Zur Heizung wurden die beiden hintereinander geschalteten bez. der eine und ein Kupfervoltametermit einem entsprechenden Vorschaltwiderstand an die Lichtleitung angeschlossen. Der Strom betrug 0,8-1,O Amp. Die Thermometer saSen etwas auf3erhalb der Achse der Gefasse. Ein Naphtalin war ,,puriss. cryst.".