Jber die praktische Bedeutung der Kniege]enksmenisci braucht man heute, im Zeitalter des FuBballs, kein Wort zu verlieren; weiB doch schon der Laie, dab gerade bei dieser, aber auch bei anderen Sportarten (z. B. beim Skilauf), ein AbriB oder eine sonstige LKsion des Meniscus an der Tagesordnung ist,
Die renaissance der gallenwegsläsion
✍ Scribed by J. R. Siewert; H. Feußner
- Publisher
- Springer
- Year
- 1996
- Tongue
- English
- Weight
- 98 KB
- Volume
- 381
- Category
- Article
- ISSN
- 1435-2451
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✦ Synopsis
Problem der Gallenwegslfisionen erlebt derzeit eine Renaissance, well es im Zeitalter der laparoskopischen Cholezystektomie eine neue Aktualitfit erfahren hat. Un-abh~ingig davon, ob das Problem der Gallenwegsl~tsionen nach Einftihrung der laparoskopischen Cholezystektomie zahlmfiBig h~ufiger geworden ist oder nicht, in jedem Fall hat sich das Bild der L~sionen gewandelt. Deshalb ist auch eine Neuklassifizierung der Gallenwegsl~isionen, insbesondere unter dem Aspekt laparoskopisch gesetzter Defekte, notwendig. Die Besch~ftigung mit Gallenwegsl~sionen tut also Not! Bei der offenen Cholezystektomie kommt es in erster Linie zu direkten Verletzungen der Gallenwege -z. B. unmittelbare Durchtrennung der Gallenwege bzw. deren Umstechung. Ftir eine Einteilung dieser L~isionen hat sich die Klassifikation von Bismuth seit Jahren bewfihrt, da die H6he des lokalen Traumas yon besonderer therapeutischer Relevanz ist. Bei der laparoskopischen Technik stehen indirekte Traumen bei dem gelegentlich erschwerten Zugang zu den Gallenwegen -wie Clip-Probleme bei der Zystikusstumpfversorgung, thermische L~ision des Ductus choledochus bzw. des Ductus hepaticus, tangentiale Lfision des Gallengangs etc. -ganz im Vordergrund. Das entscheidende neue Problem der laparoskopischen Cholezystektomie ist die langstreckige Resektion des Ductus hepaticus his in die Gabel hinein durch W~ihlen einer Via falsa bei der Prfiparation mit dem Resultat einer langstreckigen De-fektl~sion. Jede neue Klassifikation muB diese spezifischen L~isionen berticksichtigen, well sich ganz unterschiedliche therapeutische Konsequenzen ableiten. Darfiber hinaus sollte eine derartige Klassifikation auch ~itiopathogenetische Gesichtspunkte miteinbeziehen, denn nur so ist sie eine geeignete Grundlage, Strategien zur Vermeidung dieser L~isionen zu entwickeln. Eine derartige, inzwischen auch allgemein anerkannte Klassifikation liegt vor [2]. Eine Befassung mit der Literatur auch tiber das Jahr 1993 hinaus h~itte rasch Klarheit gebracht.
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