Die Reduktion des Nitrocyclododecans
โ Scribed by Meister, Herbert
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1964
- Weight
- 667 KB
- Volume
- 679
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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โฆ Synopsis
1964 H. MEISTER 83 2.4-Diphenyl-furyl-arsinsaure-(5) (V). -8 g NaAsO:! und 1 g Na2C03 in 80 ccrn dest. Wasser werden mit einer Spatelspitze CuCl sowie rnit 40 ccm Ather versetzt. Man gibt unter kraftigem Ruhren innerhalb 1 Stde. 3.34 g 2.4-Diphenyl-furan-diazonium-(5)-salz zu und ruhrt dann noch 2112 Stdn. nach. Nach dem Abdampfen des Athers wird filtriert und das Filtrat mit 2n HCl angesauert: Die Arsinsaure flockt aus, wird abfiltriert und aus ammoniakalischer Losung nochmals mit 2 n HC1 gefallt. Die in Wasser schwer losliche Arsinsaure wird in Tetrahydrofuran gelost und kristallisiert nach Zusatz von Benzin (60-90") analysenrein aus. Dithiokohlensaure-S.S-bis-[2.4-diphenyl-furyl-(5)-esterJ (VI, Ar = C6H5). -3.34 g 2.4-Diphenyl-furan-diazonium-(5)-salz in 260 ccm kaltem Aceton werden innerhalb 1 Stde. unter Ruhren in eine 60-70" warme Losung von 2.4g Kaliumxanthogenat in 50ccm Wasser eingetropft. Aceton wird wahrend des Eintropfens fortlaufend und schlieBlich vollstandig abdestilliert. Nach dem Abkuhlen wird rnit 40 ccm Ather versetzt und das Kristallisat nach 1 stdg. Stehenlassen im Kuhlschrank abgesaugt. Nach Waschen rnit Ather wird der Dithiokohlensaureester durch(zweima1iges Auskochen rnit Benzol von KBF4 getrennt. Nach Abkiihlen der Benzollosung und Versetzen mit Benzin (60-90") kristallisiert der Ester aus. Aus der Mutterlauge 1#3t sich noch etwas Ester gewinnen. Gesamtausbeute: 0.6 g.
Dithiokohlensaure-S.S-bis-T2.4-di-p-tolyl-furyl-(5)-esterl (VI, Ar
= p-Tolyl). -Man verfahrt analog voranstehender Vorschrift. Das Rohprodukt darf mit nur wenig Ather gewaschen werden, da die Verbindung darin etwas loslich ist. Bis-[2.4-diphenyl-furyl-(5)I-disulfid (VII). -0.6 g VI (Ar = c6H5) werden in 100 ccm Athanol suspendiert und rnit 30 ccm 10-proz. methanol. Kalilauge 3 Stdn. unter Ruckflu6 gekocht. Nach Abdestillieren von ca. 100 ccm Athanol wird der Ruckstand rnit 100 ccm Wasser versetzt und 2mal ausgeathert. Die vereinigten Atherlosungen werden mit CaClz getrocknet, filtriert, zur Trockne eingedampft und der Ruckstand aus 100 ccm Athanol unter Zusatz von etwas Wasser umkristallisiert. DIE REDUKTION DES NITROCYCLODODECANS von HERBERT MEISTER Aus der Wissenschaftlichen Abteilung der Chemische Werke Hiils AG, Marl Eingegangen am 4. Marz 1964 Praparative Moglichkeiten der Reduktion von Nitrocyclododecan zu Cyclododecanonoxim und Cyclododecylhydroxylamin werden aufgezeigt und Vergleiche mit der Reduktion des Nitrocyclohexans gezogen. Eine Reihe von Reaktionen des Cyclododecylhydroxylamins und des Cyclododecanonoxims wird beschrieben und auf Grund von vergleichenden Hydrierversuchen ein Reduktionsschema fur cycloaliphatische Nitroverbindungen aufgestellt.
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