Die Reaktion von Pyridiniumbetainen mit α-Nitroso-β-naphthol
✍ Scribed by Gerlach, Klaus ;Kröhnke, Fritz
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 211 KB
- Volume
- 95
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Aus dem Chemischen Institut der Universiat GieBen (Eingegangen am 20. Oktober 1961) a-Nitroso-@-naphthol bildet mit dem Pyridiniumbetain des Dithioessigesters unter Pyridinabspaltung ein Naphthoxazin-thion-N-oxyd, mit p-Bromphenacylpyridiniumbetain (IV) ein Naphthoxazol. Aus Betain IV und Nitrosonaphthylaminen werden Benzochinoxalin-N-oxyde erhalten. Die Bildung von Nitronen aus Pyridiniumbetainen und p-Nitroso-dimethylanilin-dimethylanilinu veranlal3te uns, auch a-Nitroso-p-naphthol fiir di m Reaktion heranzuziehen. Zwar liegt d i m bekanntlich als Naphthochinon-monoxim vor, aber auch am Grundzustand des Nitrosodimethylanilins ist eine chinoide Grenzstruktur in hohem Mal3e beteiligtz). Wiihrend man sonst bei unserer Nitronsynthese zwecludI3ig Pyridiniumsalz und Alkali einsetzt, benutzten wir hier Betaine, um die Bildung von Alkalinitroso-naphtholat zu vermeiden. In eiskaltem Methanol gaben wir das reaktionsfreudige Dithioessigsriure-methylester-pyridiniumbetain ( 9 3 ) mit der Nitrosoverbindung zusammen und erhielten rote Nadeln des cyclischen Nitrons ZZZ, ekes Naphthoxazin-thion-N-oxyds. I I1 111 Zuniichst konnte, wie mit p-Nitroso-dimethylanilin, unter Pyridinabspaltung ein herkommliches Nitron ( 1 1 ) entstanden sein, das sofort den Ring zu III schlieRt. Offenbar gestattet der Gewinn an Mesomerieenergie die bei 0" erfolgende Umesterung, den Austausch der Methylmerapto-Gruppe gegen den Naphthol-Rest. Urn den RingschluD zu beweisen, stellten wir das neue Nitron 111 auf analogem Wege mit einer Substanz her, die nur in der Thioester-Gruppe vom Betain I abwich (S-CHZ-CO~C~H~ statt SCH3). Das in einer Ausbeute von 22% erhaltene Produkt war in allen Eigenschaften sowie nach Schmelzpunkt und Misch-Schmelzpunlct mit III identisch.
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## Abstract Auf Grund yon pK‐Werten und IR.‐Spektren wurde gezeigt, dass dem Reaktionsprodukt aus α‐Pyridon und Chloramin die Konstitution eines 1‐Amino‐2‐pyridons zukommt.