Die Pregnanderivate der Wurzeln von Asclepias lilicina WEIMARCK. II. Strukturbestimmungen Glyoside und Aglykone, 291. Mitteilung
✍ Scribed by Ludwika Sawlewicz; Ek. Weiss; T. Reichstein
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1967
- Tongue
- German
- Weight
- 980 KB
- Volume
- 50
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
In vorstehender Mitteilung wurde die Isolierung einer Reihe von Esterglykosiden aus den Wurzeln von Asclepias lilacina beschrieben, die als Lilacinoside bezeichnet wurden. Hier wird uber die bisherigen Resultate der Strukturermittlung berichtet, die aber nicht abgeschlossen ist. Es handelte sich in allen Fallen urn Glykoside, die alle mindestens einen 2-Desoxyzucker direkt am Aglykon gebunden enthielten. Bei milder saurer Hydrolyse2) trat dabei vollstandige Spaltung ein, unter Freisetzung der Genine sowie von ein bis 3 Zuckern, die sich weitgehend identifizieren liessen. Aus den erhaltenen Spaltstucken kann die Struktur der urspriinglichen Glykoside teilweise erschlossen werden. l ) 290. Mitt. : L. SAWLEWICZ et al., vorstehende Mitteilung [l]. %) Unter Bedingungen, bei denen praktisch nur die glykosidische Bindung von 2-Desoxyzuckern gespalten wird. ' ) Fruher als Thevetosido-cymarose bezeichnet [8] [14]. Da diese Biose jedoch keine Thevetose, sondern die nicht leicht von ihr unterscheidbare 3-O-Methyl-6-desoxy~~-allose enthalt, wird sie jetzt als Pachybiose bezeichnet [l5].
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